Asper Hans

Asper Hans, geb. zu Zürich 1499, bildete sich nach den Werken Holbein's zu einem trefflichen Porträtmaler aus, der zwar sein Vorbild nicht erreichte, aber in seinen Bildnissen eine bestimmte Charakteristik mit Geschmack in der Anordnung, Gewissenhaftigkeit in der Ausführung und einer freien Behandlung verband. Er malte auch Historien und schmückte die Außenseiten mehrerer Häuser seiner Vaterstadt mit Malereien. Seine Bilder sind selten, auch, besonders aus seiner früheren Zeit, ziemlich ungleich. In Zürich sieht man auf der dortigen Stadtbibliothek die tüchtigen Bildnisse Zwingli's (gest. von Pfenninger, Schwerdgeburth u. Lips) und seiner Gattin, in der Keller'schen Sammlung ebendaselbst zwei Bildnisse, und in der k. k. Galerie zu Wien das Brustbild eines jungen Mannes. Asper soll, obgleich Mitglied des großen Rats seiner Vaterstadt, 1571 in dürftigen Umständen gestorben sein. Er hinterließ zwei Söhne, Hans und Rudolph, die ebenfalls Maler waren. 


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Seite zuletzt aktualisiert: 31.12.2004 
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