Jacques Firmin Beauvarlet

Beauvarlet, Jacques Firmin, geb. zu Abbeville 1731, gest. zu Paris 1797, erlernte die Kupferstecherkunst bei Ch. Dupuis und L. Cars und bildete sich darin, im Gegensatz zu dem damals in diesem Kunstzweig eingerissenen Manierismus, zu einem vorzüglichen, die Richtung zum Ernsten und Besseren einschlagenden Meister aus. In seinen Stichen, unter denen man: La Conversation et la Lecture Espagnole, nach Vanloo, 2 Blätter von zartester Ausführung; die Geschichte der Esther (in 7 großen Blättern), nach de Troy; les Couseuses, nach Guido; der Marquis von Bomballes, nach Roslin und Vernet; Stephan Bourchardon, nach Drouais; Molière, nach Bourdon; la Toilette pour le bal und le Retour du bal, nach de Troy zu den besten zählt, verbindet er mit dem Bestreben, die stoffliche Beschaffenheit der darzustellenden Gegenstände, die Spiele von Licht und Schatten, ja selbst die Farbe wieder zu geben, einen breiten Vortrag, der in seinen späteren Werken in eine sehr vollendete Ausführung übergeht.


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Seite zuletzt aktualisiert: 10.01.2005 
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