Schmiede und Schmiedegesellen


Berliner Handelsregister Nr. 34970: »Verlag Die Schmiede A.-G. Gegründet und eingetragen 1924. Sitz: Berlin. Vorstandsmitglied Dr. Fritz Wurm und Julius B. Salter. Kapital: 250000 Mark. Domizil: Magdeburger Straße 7. Jedes Vorstandsmitglied ist berechtigt, die A.-G. selbständig zu vertreten.« Lasset uns die Nasen zuhalten und eintreten.

Dieser Verlag hat dem Schutzverband Deutscher Schriftsteller mehr zu schaffen gemacht als acht große Verlage zusammen. Ich habe mir das Material vom Verband ausgeliehen und einige Tage lang, statt Bücher, Akten gelesen. Ich habe folgendes Bild gewonnen:

Der Rechtens zugrunde gegangene Verlag »Die Schmiede« in Berlin ist ein Typus gewesen und zwar der Typus des schlechten neudeutschen Verlages.

Was uns hier interessiert, ist nicht, ob und inwieweit sich die Besitzer der Schmiede strafbar gemacht haben; nicht, ob im einzelnen die Abrechnungen richtig gewesen sind, wie die beiden Verleger behaupten, oder unrichtig, wie die Schriftsteller behaupten; ist nicht, wie lange diese Pseudo-Kaufleute mit ihren Zahlungen im Rückstand gewesen sind ... es ist etwas andres.

Hinter diesen Akten mit ihren Zahlungsbefehlen, Schriftsätzen, Buchprüfungen, Zustellungen, Kostenfestsetzungen, Gegenschriftsätzen und Vollmachten schimmert ein Gesicht: das Gesicht des berliner und neudeutschen Geschäftemachers. Und den wollen wir wenigstens aus dem Literaturgeschäft hinauswerfen, wo wir nur können.

Der Künstler mit der Samtjacke hat abgewirtschaftet. In dem Augenblick, wo ein Kunstwerk die Werkstatt verläßt, um auf dem Markt angepriesen zu werden, ist es Ware geworden, und es ist das Verdienst des Schutzverbandes Deutscher Schriftsteller, diese Erkenntnis in alle Kreise der Schriftsteller verbreitet zu haben. Es schämt sich niemand mehr, von seiner künstlerischen Arbeit zu leben, sie auszunutzen, Abrechnung zu fordern ... ein Schriftsteller, der diese einfachsten marxistischen Grundbedingungen seines Schaffens hochmütig ignorieren wollte, wäre ein Lügner oder ein sehr wohlhabender Amateur. Die Pflichten des Schriftstellers liegen klar zutage:

Der Schriftsteller darf nicht verlangen, dass sein Verleger nur ein Mäzen sei. Er hat sich nicht allein auf den Verleger zu verlassen; er muß selber das Urheberrecht kennen, daher hat er die Pflicht, die ihm vorgelegten Abrechnungen sauber zu prüfen, und wenn er das nicht kann, muß er einen geschäftskundigen Mann damit beauftragen; der Schriftsteller darf nichts Unmögliches vom Verleger verlangen, er muß also die Marktlage zu beurteilen wissen und die Möglichkeiten seiner geschäftlichen Erfolge erkennen; der Schriftsteller muß organisiert sein; der Schriftsteller sei kein lyrisches Mondkalb.

Das ist er auch nicht mehr. Es gibt – im Gegenteil – eher eine Sorte, die schon wieder zu resch ist; die der falschen Smartness gewisser Verleger eine ebenso falsche Smartness gegenübersetzt; es sind jene, von denen unsre Verleger oft genug betrogen werden, jene, die nach empfangenen Vorschüssen nichts tun oder doch zuwenig; die, haben sie einmal Erfolg, den Verlegern die Hälse abschneiden – das gibts auch. Im allgemeinen aber ist, wie es nicht anders sein kann, der Autor dem Verleger an geschäftlicher Tüchtigkeit und Erfahrung unterlegen. Ist der Verleger ein Schwein, dann ist der Autor geliefert.

Was mich bei der Lektüre der Schmiede-Akten so empört hat, ist die Gewissenlosigkeit, mit der hier Kaufleute die Interessen der Autoren mit Füßen getreten haben. Wer ist Herr Doktor Wurm? Wer ist Herr Salter? Da kommen also zwei junge Herren zusammen, die ein vages Interesse für die »Kunst« haben, nicht mehr als jeder gebildete Getreidekaufmann auch, Papa gibt etwas Geld, und sie gründen eine Aktiengesellschaft. Nun ist für den Kenner des Handelsrechts kein Zweifel, dass nichts grotesker ist als die Art, mit der alte, längst anachronistisch gewordene Formen der Handelsgesellschaften von Geschäftemachern zu Zwecken ausgebeutet werden, die mit den im Handelsregister niedergelegten auch nicht mehr das leiseste zu tun haben. Die im Handels-Gesetzbuch aufgeführten Gesellschaftsformen sind längst zur Farce herabgesunken; findige Juristen spielen mit diesen Formen, der Schutz der Aktionäre ist ein Witz, aber kein guter, der Gläubigerschutz steht auf dem Papier, und alle diese Gesellschaftsformen dienen in Wahrheit nur einem einzigen Zweck: die Haftung der Unternehmer auf ein Minimum herabzudrücken.

Diese beiden also, durch nichts zum Verlegerberuf qualifiziert, gründen eine Aktiengesellschaft. Vielleicht haben sie zu Beginn gute Absichten gehabt; bei Gott ist kein Ding unmöglich. Sie nahmen alles mögliche auf, Gutes und minder Gutes und dummes Zeug, ein Gesicht hat dieser Verlag jedenfalls nicht gehabt; man hätte niemals sagen können: »Dieses Buch kann nur die Schmiede herausgebracht haben«, es hat eben so ziemlich alles dort erscheinen können.

Auch die Propaganda des Verlages ist nicht gut gewesen. Hier setzt bereits eine starke Beschwerde ein, die viele Autoren, denen der Verlag geschadet hat, immer wieder anführen. »Er hat nichts für mich getan.« Nun ist das mit der Propaganda ein eigen Ding: ich glaube, dass sich in diesem Punkte die meisten von uns Illusionen machen: Illusionen über die Möglichkeit, ihre Bücher zu propagieren, und vor allem über die Wirkung einer solchen Propaganda. Man gehe mit seinem Verleger die Kalkulation eines Buches durch, und man wird finden, dass die Grenzen, innerhalb deren er eine gute Propaganda machen kann, ziemlich beschränkt sind. Wieviel Bücher auf Grund von Anzeigen und Prospekten überhaupt gekauft werden, wird man niemals genau errechnen – ich halte den Prozentsatz für klein. Immerhin: Propaganda muß sein, und die Besitzer der Schmiede waren darin nicht sehr stark.

Sie fingen Serien an und ließen sie wieder fallen; sie hatten Manuskripte in ihren Schubladen liegen, die um die entscheidenden Monate zu spät herauskamen; sie waren, mit einem Wort, von jener typischen, wilden Betriebsseligkeit der Berliner erfaßt, die heute einen Vergnügungspark »ganz groß aufziehen«, um ihn übermorgen in ein Theater zu verwandeln und nach einer Woche gänzlich zu vergessen. Traffic must be. Das Grausige an diesem ganzen Rummel ist die fürchterliche Unsicherheit seiner Veranstalter; »sie haben«, wie ein witziger Autor gesagt hat, »nicht einmal die Sicherheit ihres schlechten Geschmacks«. Heute Georg Kaiser und morgen Albert Daudistel, und wenn das nicht sofort einschlägt, und wenn das nicht gleich »der« große Erfolg ist, dann grapschen sie nach etwas Neuem. Treue ist nicht. Beständigkeit ist nicht. Linie ist nicht.

Sie hatten zwei Verlage: eben die Aktiengesellschaft, den Buchverlag – und eine G.m.b.H., den Bühnenvertrieb. Den Buchverlag ließen sie in Wahrheit schon sehr bald links liegen – aber sie haben niemals die Anständigkeit aufgebracht, die Autoren die wahre Lage wissen zu lassen. Gab es im Buchverlag einmal ein Defizit, dann mußte der Bühnenvertrieb herhalten, um es auszugleichen. Das schädigte wieder die Bühnenautoren.

Das mochte noch angehen; aber nun war da die Frage der Tantiemen.

Die eingehende Tantieme gehört dem Schriftsteller nicht, sie begründet nur eine Forderung des Schriftstellers an den, der seine Kunst erst in gängige Ware verwandelt hat, an den Verleger. So hat, wie mir scheint, zu Recht, die deutsche Judikatur entschieden; es sind Versuche im Gange, die Tantieme von vornherein als Eigentum des Autors gelten zu lassen (so dass also eine nicht pünktliche Auszahlung eine Unterschlagung wäre), ich halte das für nicht richtig. Immerhin: Geschützt sind wir nicht sehr gut.

Wir sind, infolge unsrer Uneinigkeit, unsres mangelnden Interesses, infolge der kurzen Zeit, da wir uns überhaupt zusammengetan haben, lange nicht so geschützt wie etwa die französischen Theater-Autoren, die, zum Teil unter viel elenderen Bedingungen arbeitend, durch die Hilfe der Société des Gens de Lettres wenigstens von den Theaterdirektoren nicht so ausgebeutet werden können, wie das bei uns zulande der Fall ist. Die Kontrolle ist dort schärfer. Bei den Buchverlagen ist die Kontrolle schwieriger; wenn sie kommt, kommt sie meist zu spät. In dieser Lücke der Gesetzgebung war die Schmiede verankert.

Und hier nun ist das Gesicht jenes Kaufmannstypus, von dem ich gesprochen habe, ganz deutlich – hier ist er ganz. Was bei der Aktendurchsicht zuallererst auffällt, ist die grenzenlose Dreistigkeit des Verlages, auf Klagen, Anfragen, Mahnungen, Zustellungen, Schriftsätze überhaupt nicht zu reagieren.

Und um dieser Todsünde willen verdient nicht »der Verlag« die Geißelung, denn »den Verlag« gibt es nicht, er ist eine Fiktion. Angeprangert werden müssen dafür die Inhaber: die Herren Wurm und Salter, und es muß ihnen so heimgeleuchtet werden, dass ihnen die Lust vergeht, noch einmal Geschäfte in den Gefilden der Literatur zu machen, wo sie nichts mehr zu suchen haben.

»Die Herren sind in einer wichtigen Konferenz.« – »Im Augenblick ist niemand von den Herren da.« – Briefe: keine Antwort. Postkarten: keine Antwort. Telegramme: keine Antwort. »Was in diesem Laden versaut worden ist«, sagte mir der langjährige Lektor der Schmiede, Rudolf Leonhard, »das ist geschehen durch die eine Postkarte, die im entscheidenden Augenblick nicht geschrieben worden ist.«

So waren sie: nachlässig. Gaben sich aber resch, clever, oh, so amerikanisch! »Da chartern wir eben ein Flugzeug –«, vielleicht ist dieser Satz in den Verlagsräumen der Schmiede nie gesprochen worden, aber er paßt schön dorthin. Es ist die kindische Freude am Betrieb, am Rummel, am Tempo um jeden Preis, besonders da, wo Stille und Bedenklichkeit hingehörten – es ist Berlin im Licht, wo es am dunkelsten ist. Dieses Gebaren hat in der Tat zwei Wurzeln: eine naive Freude am Apparat, am Herumregieren, am Organisieren (was keinesfalls identisch mit Arbeit ist) und an der Sucht, die Verantwortung zu verschieben, zu verdunkeln, nichtig zu machen. »Ja, das hat mein Sozius ... « – »Leider ist unser Herr, der das bearbeitet, grade nicht ... «

Es gibt ein berliner Theater, an dem dies zur Virtuosität ausgebildet ist; als man Carl Rößler einmal fragte, was denn Herr X. in diesem Betriebe eigentlich mache, antwortete er: »Der ist für den Meineid da.« Einer hat immer nichts gewußt, und der andre ist es nicht gewesen. Auf dieser Basis hat die Schmiede gearbeitet.

Nun wäre dieses Gemisch aus Unfähigkeit, Unsauberkeit, Fahrigkeit und der parvenuhaften Prätention, einen »literarischen Salon« aufzumachen, wo noch nicht einmal eine gute Stube gewesen ist, höchstens ein unerquicklicher Anblick und ein Fressen für den Satiriker, wenn uns alle diese Geschäftsführung nicht viel Geld und noch mehr Arger, Nerven und Zeit kostete. Die Literaturkaufleute können einwenden: »Wir haben es stets mit Halbverrückten zu tun; wenn Sie ahnten ... « Ich ahne. Und entgegne: »Zugegeben. Die Künstler sind meist etwas neurasthenisch, sehr reizbar und monoman; aber es gibt da eine ausgleichende Gerechtigkeit; die andern sind heute nicht minder verrückt, und wir werden eigentlich immer vernünftiger.« Unter meinen engem Freunden in der Literatur habe ich keinen, dem die Haare gar zu wild in die Stirn fallen. Nein, das ist es nicht. Die Schuld liegt in diesem Falle auf seiten der Verleger Wurm und Salter.

Wo blieb unser Rechtsschutz –?

Der Schutzverband Deutscher Schriftsteller, der sich erfreulicherweise eine Gewerkschaft nennt, ist von Anfang an hilfreich eingesprungen. Seine Mittel sind begrenzt, und durch die Geschicklichkeit der beiden Schmiedelehrlinge wurde der Streit meist dahin geschoben, wohin sie ihn haben wollten –: nämlich in jene falsche und durch nichts gerechtfertigte Verwickeltheit, in jenes Halbdunkel, wo sich heute die Geschäfte abspielen, die das nötig haben. Wenn man sich vor Paragraphen gar nicht mehr herausfindet –: erst dann kann man Steuern hinterziehen, Arreste aufheben, Gläubiger schädigen, erst dann. Es sind jene Geschäfte, die mit einem Telegramm anfangen und mit einem Zahlungsbefehl aufhören – das Tempo verlangsamt sich im Laufe der Zeit zusehends.

Der SDS hat, soweit ich das übersehen kann, einen Fehler begangen. Er hat den Verlag nicht früh genug auf die »schwarze Liste« gesetzt. Mit dieser »schwarzen Liste«, die fortlaufend im Schriftsteller erscheint, ist es nun nicht einfach. Die Rechtsprechung macht uns da allerhand Schwierigkeiten – ehe wir vor einem Unternehmen warnen dürfen, müssen schon zwanzig von uns auf der Strecke geblieben sein, während große Trusts munter boykottieren, sie machen das nur geschickter. Von den Gerichten ist hier nicht sehr viel zu hoffen. Ich hätte die Aufnahme in die Liste riskiert; es hätte doch einen oder den andern gewarnt. Immerhin: der Verband hat sonst getan, was in seinen Kräften stand – das ist viel und wenig.

Denn Wurm und Salter stehen nicht allein. Da gibt es kleine Verlage in der Provinz, deren Phantasie grade noch ausreicht, fremden Literaturpreisen nachzulaufen – die können geschäftlich so schön berlinern, dass es eine Freude ist. Dieselbe Fahrigkeit; dasselbe Herumtaumeln im Irrgarten der Literatur; dieselbe falsche Eile im Anbahnen der Beziehungen und dieselbe unziemliche Schläfrigkeit bei der Erfüllung ihrer Verpflichtungen – sie richten Hunderte von uns zugrunde. Durch unsere Schuld.

Die Unsitte, Autoren-Tantiemen zuallerletzt zu berücksichtigen, wenn gar keine andre Forderung mehr übrig bleibt, ist bei vielen mindern Betrieben gang und gäbe, von den Theatern schon gar nicht zu reden. Was die Zeitungskorrespondenzen angeht, so steht es damit ähnlich: es gibt ganze Heerscharen von Parasiten, die von uns leben, schlecht abrechnen, noch unpünktlicher bezahlen und sich überhaupt an fremde Arbeit anzecken. Wie sie sich bei den elenden Honoraren, die von fast allen Provinzzeitungen und besonders von den Arbeiterblättern gezahlt werden, noch zwischen Produzent und Verbraucher schieben, ist heiter mit anzusehen. Der Raum, den die Anzeigen der von ihnen belieferten Presse freilassen, wird von uns so ziemlich kostenlos ausgefüllt; noch niemals hat bei diesen Blättern der Posten »Honorar« irgendeine Rolle in der Gesamtkalkulation gespielt. Durch unsre Schuld.

Es ist mir bewußt, dass die Herren Wurm und Salter diese Beachtung nicht verdienen. Aber sie verdienen sie: es gibt sie schockweise und zu Hunderten in unserm Beruf. Aus irgendeinem Grunde ist der Kommissionär von Künstlern häufig nicht ganz stubenrein, und da gibt es alle Arten. Am verächtlichsten erscheint mir die neuberliner Nummer: dieser »fixe« Junge, der in Wahrheit faul ist und nachlässig; ein Yankee aus Posen oder Prag – mit den Händen in dreizehn Geschäften zugleich, maßlos überlastet, überdreht, nichts macht er zu Ende, aber er ist allemal dabei. Wurm und Salter waren Vertreter dieser Spezies; wenn die James Klein heißt, sind sich alle Leute in der Verurteilung einig. Hat der Typus aber ein wenig mehr gelesen, ist er nicht so abgeschmackt aufdringlich und ungarisch gepfeffert, dann wird er ernst genommen. Man sollte diese Leute mit Peitschenhieben verjagen, wo immer man sie trifft.

Die Schmiede ist dahin. Was nun –?

Erstens: der Vorfall soll uns allen zur Lehre dienen. Es muß jeder in einen der Verbände hinein, die uns schützen. Ich habe mit dem SDS gute Erfahrungen gemacht und kann nur zu ihm raten. Das Geld, das wir ihm geben, ist nicht vertan. Damit ist keine Vereinsmeierei verbunden; es ist wie ein Abonnement, und es lohnt sich. Geht zu ihm.

Zweitens: Die Herren Wurm und Salter können den Versuch machen, sich sanieren zu lassen, was ihnen schon ein paarmal geglückt ist – aber immer nur auf kurze Zeit. Die Leute, die an ihnen Geld verloren haben, sind mitnichten zu bedauern; so etwas unterstützt man nicht, wenn man nicht dazugehört. Friede ihrer Pleite. Die Herren Salter und Wurm sind aber nicht um ein Haar besser, wenn sie sich übermorgen »Der Klappschrank« oder »Die Töpferei« nennen – es sind dieselben Leute, es sind dieselben Unarten, es sind dieselben Inkorrektheiten. Das muß verhindert werden.

Wenn sich diese edlen beiden noch einmal in die Literatur oder in den Theatervertrieb begeben, so entziehe man ihnen das Vertrauen. Sie mögen ihre Geschäfte mit andern Bedarfsgegenständen machen. Bei uns haben sie nichts mehr zu suchen. Man versehe sie mit jenem Vermerk, mit dem eine erledigte Sache zu schließen pflegt:

»Zu den Akten.«

 

 

Kurt Tucholsky

Die Weltbühne, 20.08.1929, Nr. 34, S. 284.





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