Auf dem Nachttisch


›Pröhn‹ ist ein schönes Wort – ich glaube: es stammt aus dem Plattdeutschen, aus Pommern oder aus Mecklenburg. Es bedeutet Kram, Krimskrams, alter Plunder. In Nachttischschubladen liegt immer Pröhn. Was liegt bei Ihnen? Ich habe gestern Ordnung gemacht: ein Handschuhdaumen lag da, ein Nagel, zwei Büroklammern, ein altes braunes Taschentuch, noch ein Nagel, ein abgekauter Bleistift ... pfui. Man wirft viel zu wenig fort, viel zu wenig – gut acht Zehntel aller Bücher zum Beispiel kann man getrost vor der Lektüre fortwerfen, ein Zehntel nach der Lektüre. Lasset uns das letzte Zehntel betrachten.



Rezensionen


›Sozialismus aus dem Glauben‹
Plättner, ›Eros im Zuchthaus‹
Istvan Hóllós, ›Hinter der gelben Mauer‹
C. J. H. Hayes, ›Nationalismus‹
Arthur Garfield Hays, ›Laßt Freiheitsglocken läuten!‹
Franz Hessel, ›Nachfeier‹





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Seite zuletzt aktualisiert: 16.05.2010 
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