Geschäftskatholizismus

Geschäftskatholizismus nennt man mit Harden, Apostata 1, 88 (1891) die gewerbsmäßige Ausnutzung des katholischen Bekenntnisses. Wenn an dieser Stelle ›der Geschäftskathotizismus, der da in Gesuchen um Schankkonzessionen, in Reklamebildern und Meßlustbarkeiten zum Vorschein kommt‹, erwähnt wird, so zielt der Verf. damit gegen die vom Bischof Korum veranstaltete Trierer Ausstellung des heiligen Rockes Christi. Danach wird auch von ›Geschäftsmonarchismus der Junker und Großindustriellen, der üppig ins Kraut schießt, "wenn der König unsern Willen tut", und jählings verdorrt, wenn die kaiserliche Politik andere Wege geht‹, in den Soz. Monatshe 3, 346 (1899) geredet.


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