Biologie

Biologie (Neubildung aus gr. biologos = Lebensdarsteller von bios = Leben und = logos = Lehre) ist die Wissenschaft, die die Gesetze des organischen Lebens umfaßt. Im engeren Sinne ist sie die Lehre von den Existenzbedingungen der Pflanzen und Tiere. Sie untersucht dann die Verbreitung der Organismen über die Erde, die Abhängigkeit derselben von Klima und Bodenbeschaffenheit und die Veränderung ihrer Lebensweise und ihres Baus durch diese Faktoren. Im weiteren Sinne ist sie die gesamte Wissenschaft von dem organischen Wesen, den Pflanzen und Tieren, und umfaßt die Botanik, Zoologie und einen Teil der Anthropologie. Der Ausdruck Biologie stammt von Lamarck (1774-1829), er ist aber erst in der Gegenwart allgemein gebräuchlich geworden. Die Wissenschaft selbst ist von Aristoteles (384-322) geschaffen (vgl. Organismus, Pflanze, Tier). Erneuert ist sie durch Wotton (1552), Cesalpino (1519-1603), Harvey (1578-1668), Haller (1708-1777), Linne (1707-1778), Darwin (1809 bis 1882) u. a.

 


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