Mai 1917



Wehr und Wucher


Ich habe nichts davon verstanden, aber alles gehört.

*

Der Idealist ist nie ein Fachmann:

»... Der Kriegsminister äußerte den Wunsch, wie wichtig es wäre, eisgekühltes, frisches Bier bis in die Schützengräben zu schaffen. An ein Geschäft dachte ich nicht, denn ich verstand nichts von Bier, so wie ich heute davon noch nichts verstehe .... Ich begab mich daher, um diesen Schwierigkeiten zu begegnen, zum Handelsminister, dem gegenwärtigen Finanzminister, und bat ihn, mich in der Versorgung der Feldtruppen mit Bier — denn nur das hatte ich in Aussicht — zu unterstützen .... Ich habe von vornherein erklärt: Ich lehne jeden weiteren Gewinn ab, ich will kein Kriegslieferant sein. Das war mein stereotypes Wort. Man hat im Kriegsministerium schon über mich gelacht. Der ›Nicht-Kriegslieferant‹ war dort mein Spitzname .... Der Handelsminister zeigte sich sehr entgegenkommend und erklärte, er wolle, was ihn betreffe, das Bestreben unterstützen, daß unsere armen Soldaten draußen kaltes Bier bekommen .... Es handle sich hier nicht um ein Geschäft der Depositenbank, aber nachdem ich das Anbot bereits gemacht habe, könne ich aus der Sache nicht mehr verschwinden .... Da mir nun bekannt geworden war, daß von Seiten der Feldtruppen dringende Anforderungen nach Bier kommen ..., hat mich das veranlaßt, am 11. Juni 1916 eine Immediateingabe an den Kriegsminister zu richten. Dr. Josef Kranz hat von den Geschäften nicht das Geringste gehabt, nicht ein Heller ist an seinen zehn Fingern hängen geblieben .... Ich habe mich niemals um die Details des Geschäftes gekümmert, sondern immer nur für die fertige Sache. Es konnte auch niemand darüber im Zweifel sein, daß es sich nicht um Geschäfte des Doktor Kranz, sondern um ein Geschäft der Bank handelt. (Mit erhobener Stimme.) Eine meiner wenigen guten Eigenschaften ist es, daß ich mich nicht um die Abwicklung von Geschäften bekümmere, von denen ich nichts verstehe .... Es drängt sich mir angesichts einer solchen Anschauung der dumme Vergleich auf, daß ich etwa ebensogut, wenn ich meiner Wirtschafterin sage, daß ich heute abend zehn Gäste erwarte, selbst in die Küche hinausgehe und kontrolliere, was gekocht wird .... Im Sommer 1916 habe ich mich aber auch einer Aufgabe gewidmet, deren Störung durch die gegenwärtige Strafsache, ohne unbescheiden zu sein, leider zum Nachteile unseres Vaterlandes wirksam werden wird ....« Staatsanwalt: »Es wäre doch möglich gewesen, Sie in dieser Sache zu ersetzen?« Angeklagter (entschieden): Warum sollte so ein Mann ersetzt werden? Ich habe es mir nicht verdient, ersetzt zu werden.... Die Konferenz ist dadurch verhindert worden und die Sache ins Stocken gekommen. Aber, meine Herren, das war nicht die einzige Unternehmung, die ich im allgemeinen Interesse in die Wege leiten wollte. Ich habe der Kohlennot Wiens abzuhelfen versucht, ich habe die Nostrifizierung von ausländischen Metallindustrien eingeleitet, ich habe eine sehr notwendige Aluminiumfabrik gebaut, ich habe eine kommunale Brotfabrik und Reisschälfabrik zu errichten beabsichtigt. In meinen Plänen lag es auch, die für Munitionserzeugung so dringend notwendige Kalkstickstoffabrik zu errichten und eine Werkzeugmaschinenfabrik, ferner ein Unternehmen für Motorpflüge. Ich beteiligte mich auch an der künstlichen Glyzerinerzeugung. Dr. Kranz führt dann noch andere Unternehmungen an, die er plante und die durch das gegen ihn eingeleitete Strafverfahren nicht verwirklicht werden konnten.

Angekl.: Kann das ein Mann sein, der, wie die Staatsanwaltschaft erklärt, solcher Handlungen fähig ist, wie sie ihm sie vorwirft?

Ob der Mann auch von Kohle, Metallen, Aluminium, Brot, Reis, Munition, Kalkstickstoff, Werkzeugmaschinen, Motorpflügen und Glyzerin nichts versteht, hat er bescheidenerweise verschwiegen.

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Kein Fachmann:

Vors.: Der Vertrag ist so, daß das Kriegsministerium, falls aus diesem Geschäft ein Schaden erwachsen wäre, niemals von der Depositenbank Ersatz hätte verlangen können. Angekl.: Ich bin nicht mehr Jurist genug, um das zu differenzieren: ich habe mich seit zwanzig Jahren nicht mehr mit solchen Details befaßt.

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Eine Lulu:

Angekl.: Ich kann das nicht aufklären. Ich erinnere mich nicht. Ich weiß es nicht.

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Wenn man daneben liest:

Angekl.: »In der Spiritusindustrie bin ich selbst gegen jede Art von Preistreiberei energisch eingeschritten.«

»Die Anklagebehörde erblickt in Dr. Kranz den Spiritus rector der Preistreibereien.«

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Angekl.: ... Es ist möglich, daß Perlberger mich einmal gebeten hat, er möchte Bier haben, und daß ich ihn zu Dr. Freund geschickt habe, aber ohne jedes Interesse an der Sache.

Und so einer bekommt, wenn er Bier haben möchte, gleich 70.000 Hektoliter!

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»... Dr. Freund, der der Unterredung beiwohnte, hat seine Bedingungen vorgebracht und unter anderem verlangt, er könne die Sache nur durchführen, wenn er wegen der Zuteilung des Malzes freie Hand bekomme .... Ich habe mich auch niemals in den internen Geschäftsgang der Bank eingemengt, nichts von den ganzen Verträgen, die in der Bank geschlossen wurden, gewußt, bis mir eines Tages Direktor Schönwald meldete: ›Haben Sie gehört, Dr. Freund hat seinen Schwiegervater eingeführt!‹ Bezüglich des Bierverkaufes an Rubel habe ich Freund gesagt, derartige Dinge dürfe man nicht machen. Freund hat mir damals erklärt, er sehe ein, daß er schwere Fehler begangen, er hat direkt geweint, an sein Weib und seine Kinder erinnert

Hier verschmelzen Jargon und Gemüt schon zu einem undefinierbaren Brei.

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Das Familienleben:

»... Ja, einer der Herren hat sogar gesagt: ›Man soll sich den Stall anschauen, aus dem die Kuh herauskommt.‹ Das war auf meine Frau gemünzt.

... In dieser Sitzung, wo Dr. Kranz den Ausspruch von der Kuh und dem Stall gemacht hat, wurde ich nach einer lebhaften Debatte hinausgeschickt, dann hat man mich wieder gerufen und mir gesagt, die Sache ist in Ordnung

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Eine Volumnia:

Staatsanwalt: Ist nicht die Mutter des Rittmeisters am Geschäft beteiligt gewesen?

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Was ist das?

»... Nun war ich aber für 34.000 Hektoliter freihändig gekauftes Bier eingedeckt ....«

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»... Meine Ahnung, die ich beim Auftrage des Exekutivkomitees hatte, daß es schwer sein werde, das Bier zu diesem hohen Preise dann abzustoßen, hat mich nicht betrogen.«

Wie kommt eine solche Ahnung in die Depositenbank?

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Was ist dos?

Verteidiger: Es wird Ihnen weiter vorgeworfen, daß Sie mindestens im Oktober nicht mehr gutgläubig die freihändigen Ankäufe machten, weil Sie da nicht glauben konnten, es sei ein Eindeckungsbedürfnis gegenüber der Heeresverwaltung. Was antworten Sie darauf? Angekl.: Ich habe wieder nur im Auftrage der beiden Schönwald eingedeckt. Ich mußte optima fide sein, weil ich mit der Lieferung von Olmütz aufgesessen war.

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Biblisches:

Zeuge schilderte über Einladung des Vorsitzenden die Genesis der Verträge mit Dr. Kranz mit großer Genauigkeit ....

Verteidiger: Sie haben die Entstehung der Warenabteilung nicht wie einen natürlichen sondern wie einen biblischen Schöpfungsakt erklärt. (Heiterkeit.) Sie haben gesagt, auf einmal war sie da ....

... und habe es als eine Erlösung betrachtet, als ihm Perlberger telegraphierte, er habe Bier gefunden.

... Ich mußte aus dieser Verlustpost allein einen Zuschlag von 2 Kr per Hektoliter herauskalkulieren.

... Dann kam kaiserlicher Rat Schönwald in das Zimmer, sah seinen Sohn verständnisvoll an und fragte ihn: »Was ist's mit dem Brief?« »Schon gut«, war die Antwort.

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Ein Satz, der wie kaum ein anderer die Geste braucht, bei den andern kann man ja ein Auge zudrücken, aber da muß unbedingt die Hand dabei sein:

Dr. Freund erklärt, daß Dr. Kranz ihm gesagt habe, es ist unglaublich, wie mich die Reitzes ausnützen wollen, bei der Sache wird noch ein solcher Skandal herauskommen.

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Realisten:

Angekl.: ... Effektiv hat er nichts von sich hören lassen.

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Ästheten:

»... Dazu kam, daß Herr Porges von der Spirituszentrale mir nahegelegt hat, es wäre gut, wenn ich diese Privatgeschäfte unterlassen möchte. Es schaut nicht schön aus

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Künstler:

»... Es handelt sich nun, eine Form zu finden, in welcher das Geschäft durchgeführt wird, und ich gab die Anregung in Form eines Conto a metà

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Wohltäter:

»Was wissen Sie von dem Syndikatskonto 1?« — »Nur, daß dieser Syndikatsbrief vom 1. September existiert und daß infolge dieses Briefes das Konto errichtet wurde, auf dem bisher lediglich 5000 K als Spende für die ›Concordia‹ gebucht sind

Sie hat sie hinterdrein zurückgewiesen. Wie die ergaunerte Gesamtsumme will das Scherflein niemand haben. Wie einst »alles dem Vogel gehören« sollte, so will er jetzt rein gar nichts kriegen. Aber es bleibt ein unsterbliches Konto-Idyll, es ist das Hirtengedicht vor der Schafschur. Eine Buchung, die jene Bände spricht, in denen zwei Jahrzehnte österreichischer Kulturgeschichte enthalten sind. Ich trete zurück vor dem Buchhalter, der das geschrieben hat.

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Wien, einer bestochenen Presse ausgeliefert, läßt sich zurzeit von einer imponieren, die von ihren reinen Händen lebt. Es ist aber ein Irrtum, zu glauben, daß die Nützlichkeit des Entschlusses, große Diebe zu hängen, dem Eifer, sie einzelweis anzuzeigen, einen ethischen Wert verleiht. Der Polizist hat seine Pflicht zu erfüllen und tut er es erst, wenn der Publizist ihm hilft, so ist der Staat zu bedauern, nicht aber die Presse zu bewundern. Es liegt nicht der geringste Anlaß vor, moralistisches Aufsehen von solchem Tun zu machen. Es gibt große Diebe; es gibt aber auch Greisler der Ehrlichkeit. Der Kriegsgewinner ist ein Scheusal. Aber der Publizist, der von ihm nicht bestochen ist, sondern im Gegenteil imstande, noch die Verlustanzeige über die Perlenschnur einer Frau zu einer Anzeige des Gatten zu machen, dem Ursprung des Vermögens, von dem die Perlenschnur stammen könnte, coram publico nachzugehen und also gar aus dem Fundamt den Weg ins Sicherheitsbüro zu finden — nein, der ist bloß unappetitlich. Wie schlecht muß das Gesamtgewissen einer Stadt sein, die von solcher Instanz an jedem Abend ihre Sittennoten entgegennimmt! Der Umstand aber, daß ihr vor der geistigen Unzulänglichkeit dieses reinigenden Gewitters nicht schaudert, macht sie tauglich zur Beute der großen Diebe wie der kleinen Antikorruptionisten.

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Das sprachliche Metageschäft mit der militärischen Sphäre:

Angekl. Freund: Nach dem Vertrage vom 6. oder 9. September, dem Metageschäft, war ausdrücklich von meiner vorgesetzten Direktion fixiert worden, daß die einzelnen Verkäufe im Einvernehmen mit der Depositenbank zu erfolgen haben. Dadurch war mir die Marschroute gegeben: Du mußt von allem wissen.

Zeuge Rittmeister Lustig: ... Es ist ein Unterschied, wenn jemand mich um Rat fragt und ich ihm sage: Ich an deiner Stelle würde es nicht riskieren, in die Kontermine zu gehen.

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Angekl.: Also, der inländische Rum ist nichts anderes als ein Spiritus, der gekauft und dann verarbeitet wurde.

Ganz richtig, wenn noch der Spiritus-Laut hineinkommt. Daß doch der alte Kalauer so zum Gedanken renoviert wurde! Daß die banale Verwechslung so zum Erlebnis gedieh! Daß die unerbittlichen »Rechts schaut!«- und »Links schaut!«-Masken, welche die Fassade jener ästhetischen Sündenburg zieren, die eintretenden Rumlieferanten nicht abgeschreckt haben! Daß der Zusatz von Marmelade den süßesten Tod nicht verdarb! Daß der Verlust von Malz und Hopfen nicht die Erkenntnis vom Wesen dieses Kriegs zum Verzicht erhöht hat! Wann entschließt sich die Welt zum Mitleid mit sich, wenn nicht beim Anblick des Eisig Rubel?

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»... Solange ich in Stanislau war, habe ich dort verkauft und habe existieren können .... September, als der Perlberger aus Lemberg nach Wien gekommen ist, hat er mich gefragt, warum ich mich nicht auch interessiere ....«

Zu den hervorstechenden Kennzeichen dieser Sphäre gehört die freihändige Abgabe von transitiven Verben ohne Objekt. Diese Leute nehmen, geben, verdienen, verkaufen, liefern, leisten, decken ein, hinterziehen und interessieren sich. Nie aber erfährt man, was und wofür. Hin und wieder, an wen und wohin:

An Leo Zucker in Rzeszow, an Freudenthal in Szambor, an Tiger, dann nach Budapest.

Vors.: Wie teuer haben Sie das Bier verkauft? — Angekl.: Verschieden. Ich glaube, ich habe K 89.50 bekommen von Freudenthal, von Grünfeld in Budapest 90, kurz bis 100 K ..... Vors.: Wie sind Sie mit Grünfeld zusammengekommen? — Angekl.: Den hat mir ein Bekannter gebracht aus Budapest .... Vors.: Was für Spesen haben Sie gehabt? — Angekl.: Erstens eine sogenannte Vermittlungsprovision, das sind usuell 77 h per Hektoliter bis zu 1 K. Dann sind solche Reisespesen, Telegrammspesen, dann habe ich ein Mädel für die Maschine gehabt ... Vors.: Also ein Risiko haben Sie gehabt? — Angekl.: Das war verschieden. Im Oktober zum Beispiel bekam ich die Nachricht, die Russen besetzen das Gebiet, wir bekommen die Fässer nicht zurückgestellt.

*

Ränke:

Verteidiger: ... Was Grünfeld in Budapest betrieb, dessen Einvernahme hier sehr schwer wäre, hat sich Herr Rubel ein diesbezügliches Zeugnis verschafft. Was Herrn Ignaz Freund betrifft, möchte ich hervorheben, daß dieser in einem Hause gewohnt hat, dessen Hausherr Dr. Heinrich Mittler jun., 1. Bezirk, Neutorgasse 20, ist. Ignaz Freund hat es nun durch Anzettelung von Ränken und dergleichen unter den Hausparteien so weit gebracht, daß der Hausherr selbst nicht mehr in seinem Hause wohnen konnte. Er mußte dem Ignaz Freund kündigen.

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Schöne Züge:

Vors.: Der Felix sagt, inklusive Gestehungskosten 11 K 92 h. — Angekl.: Felix war immer sehr aufrichtig und das dürfte auch in dieser Richtung stichhältig gewesen sein.

Angekl.: Ja, der Konzipient von Dr. Goldberg hat mir gesagt: Die Geschäfte, die ich abgeschlossen habe, darüber reden wir nicht. Aber neue Geschäfte soll ich nicht mehr machen.

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Leumundszeugnis über den, dem so geraten ward:

»... Rubel sei Sitzungsmitglied des Marmaroszer Komitats. Er war ein angesehenes Mitglied der Gesellschaft, führte einen soliden unbescholtenen Lebenswandel und genoß als patriotischer und regierungstreuer Mann allgemeines Ansehen.«

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Das hätt' ich in meinem Dialog des Ehepaares Schwarz-Gelber gebraucht:

Zeuge Schönwald (verhaftet, außer Fassung): Da — bin ich — starr .... Ich habe 45 Jahre lange fleißige Arbeit hinter mir, war stets treu, bekleide Ehrenstellen und habe Auszeichnungen, und da — mutet man mir zu — daß ich, der ich im Exekutivkomitee und im Verwaltungsrat der Bank sitze, zugunsten des Herrn Reitzes — (Ab.)

*

Der Leitartikel oder was Tell sagt:

Wir müssen immer das Allgemeine in dem Einzelnen suchen und werden dann verstehen, warum Adolf Schönwald im Frieden wie im Kriege sich des Verses nicht erinnern wollte: Der brave Mann denkt an sich selbst zuletzt.

Also wegen dem bißl schlechten Gedächtnis! Wo doch Tell konträr selbst sagt, jeder geht an sein Geschäft.

*

»... Ich habe dem Felix vorgeschlagen, daß ein gewisser Zusammenhang zwischen Umsatz und dem vielleicht in Anspruch genommenen Kredit bestehen müsse ....«

Diese Kreise schlagen vor, daß etwas bestehen müsse; äußern den Wunsch, wie wichtig es wäre; verlangen, sie können die Sache nur durchfuhren, wenn sie bekommen; bitten, sie möchten haben. Die Geschäfte, die sie abgeschlossen haben, darüber reden wir nicht. Aber die Sprache, die sie abschließen, bleibt wohl der unvergänglichste Dreckhaufen, den sich diese Gegenwart gesetzt hat. In Berlin wird wenigstens fließend gemauschelt. Nicht einmal das funktioniert hier.

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... Am 28. Dezember sei der Auftrag gekommen, eine Rohbilanz aufzustellen, in die auch das Metageschäft einbezogen werden sollte.

Vors.: Hat Sie das nicht gewundert, daß um diese Zeit eine Bilanz verlangt wurde? — Der Zeuge schweigt. — Vors.: Wir wissen, daß Ihnen die Aufstellung dieser Bilanz große Schwierigkeiten gemacht hat.

Nun aber beginnt er zu reden:

Ja, weil ich nicht wußte, was ich mit dem Conto a metà beginnen soll. Auf diesem Konto waren Biereinkäufe verbucht, deren Verkäufe von der Warenabteilung der Depositenbank besorgt wurden und daher auf dem entsprechenden Konto vorkamen. In dieser Situation wußte ich mir nicht zu helfen. Ich verlangte bestimmte Weisungen und es hieß, daß in der Bilanz nur die fünfprozentige Kommission der Bierstelle vorkommen sollte. Ich bat den Prokuristen Kohn um Rat, der meinte, ich sollte Konsignationen machen und mit ihnen die Verbindung zwischen dem Bierkonto und dem Konto der Warenabteilung herstellen. Ich fertigte auch die Konsignationen A, B, C aus. — Auf weiteres Befragen des Vorsitzenden erklärte der Zeuge, daß das A-metà-Konto einen Approximativgewinn von 318.000 K ausgewiesen habe.

Ist das nicht das Ende des Seins? Nicht, weil es geschah. Sondern daß es das gibt und daß mit solchem Rotwelsch die elende Beziehung zwischen Geld und Ware zu einem Mysterium des Rebbachs herumgedreht wird. Das gibt es, das mußte man eine Woche lang anhören. Kein Mensch weiß, was dahintersteckt, jeder weiß, daß es die Technik des Nehmens betrifft. Ein Grauen erfaßt einen vor dieser Kabbala des Saldo, durch die die Welt zwar zu Schaden kommt, aber nie zu dem Wissen, wie groß er sei.

*

Die Technik des Nehmens ist unentwirrbar. Die Technik des Verteidigens ist die Ablenkung von der tödlichen Hauptsache durch eine auffallende Nebensache. Der Justizminister hat, um die Laokoongruppe ahnungsloser Kriegsgewaltiger von einem Hydra-Syndikat zu befreien und dieses selbst dem Verderben zu überliefern, einen äußerlich verfehlten, in einer geordneten Sphäre verpönten Eingriff vornehmen müssen. Er hat mit einem Gewaltakt einen Gewaltakt durch einen Akt ersetzt. Das gibt ein wirksames »Aha!« der Verteidigung, davon lebt ein demokratisches Gefühl, das Wucherer verteidigt, einen Tag, bis der Zeuge sich ruhig zu der eigenen Tat bekennt. Man könnte sofort die Lynchung eines Anklägers durch den Pöbel durchsetzen, wenn man im richtigen Moment dessen Aufmerksamkeit auf die grüne Krawatte des Anklägers lenkte. Es war eine Enthüllung, durch die der Anschein geweckt werden sollte, daß »das Recht gebeugt« wurde, aber fatalerweise herauskam, daß einmal, endlich einmal das Unrecht gebeugt worden ist. Des Reizes wegen sollte man es öfter versuchen. Des Reizes der Neuheit wegen.

Wenn das Auditorium eines solchen Prozesses in »große Bewegung« gerät, so dürfte es eine Sehenswürdigkeit für sich sein. Wie beneide ich die Richter, daß sie dem Schauspiel beiwohnen konnten. Die Sensation aber verlief so:

Der Verteidiger:

Hier handelt es sich aber noch um eine Sache, die doch schon dringend einer Erörterung bedarf. Ich stellte den Antrag, zur vollständigen Aufklärung des Sachverhalts den Justizminister und den Finanzminister vorzuladen. (Große Bewegung im Saale.) Denn alle Angeklagten haben ein Recht, zu erfahren, wieso etwas, was vom Gericht abverlangt wird und an das Gericht geht, plötzlich in einer Art Kabinettsjustiz vom Finanzminister — Ich bitte, das ist eine viel zu ernste Sache, da muß volle Klarheit werden. Ich beantrage, den Kriegsminister, den Finanzminister und den Justizminister vorzuladen, damit wir volle Klarheit erlangen, wieso derartige Dinge sich überhaupt ereignen konnten. Ich gehe so weit, zu sagen: Mich interessiert weniger, was da geändert worden ist; aber daß überhaupt eine Urkunde, die an das Gericht geht, in dieser Weise geändert wird, das erregt mich tief und ich hoffe, auch das Gericht, und ich bitte daher um Zulassung meines Antrages.

Der Justizminister:

... Es ist das Schriftstück, das ich mit eigener Hand korrigiert habe, damit jene Note daraus wird, die sich in den Akten des Untersuchungsrichters befindet. (Große Bewegung.)

... Nachdem die Verfolgung in dem Strafprozesse eingeleitet war, ist wenige Tage darauf in einer Zeitung — ich weiß nicht in welcher — eine Ehrenerklärung des Kriegsministeriums für den jetzigen Angeklagten Dr. Kranz erschienen. Ich weiß nicht, wann das war. Schon das ist mir ungeheuer aufgefallen, weil ich gesehen habe, daß das Kriegsministerium, oder vielmehr einzelne Organe des Kriegsministeriums für Dr. Kranz in der Strafsache Partei nehmen .... Eines Tages kam der Staatsanwalt zu mir und zeigte mir jene Note und sagte mir: Hier hat schon wieder das Kriegsministerium ein Plaidoyer für Dr. Kranz abgegeben. Ich habe diese Note mit dem Staatsanwalt zusammen durchgelesen und habe gesehen, daß das kein geschicktes, aber ein ganz entschiedenes Plaidoyer für Dr. Kranz ist unter der Form der Mitteilung von Tatsachen ....

Ich hatte also einen Weg zu suchen und ich überlegte: Soll ich eine Note an den Kriegsminister schreiben? Das schien mir ungangbar, denn ich hatte nur das Echo jener Organe gehört, die den Kriegsminister schon zweimal bewogen hatten, in einer Strafsache Partei zu nehmen ....

... Das besteht aus einem Plaidoyer und einer Impertinenz ....

Das habe ich ausstreichen lassen. Es ist ein Plaidoyer und eine Impertinenz und das Kriegsministerium hat nach meiner Meinung Schlußfolgerungen des Gerichtes weder beizupflichten noch nicht beizupflichten, sondern hat die Wahrheit zu sagen.

... Mich ging das ungeheuer an. Vor allem habe ich hier gefühlt, wie schwer es ist, die Unabhängigkeit der Richter zu schützen.

*

Die der Justizminister gemeint hat, auch sie waren die Vorgesetzten der Menschheit. Kann es — das Hirn dieser Menschheit strenge sich einmal für die Vernunft an — eine noch so ernste, noch so unumgängliche Angelegenheit zwischen den Staaten geben, die es möglich macht, daß auch nur eine Minute lang — denn auch eine Minute ist ein Abzug der Ewigkeit — die Herren Lustig und Hilfreich über mein Denken, meine Freiheit, meine Menschenwürde, mein Leben, meine Gesundheit, meine Nervenruhe, meine Laune, meine Zeit verfugen? Wann wird — in allen Staaten zugleich, damit sie nie wieder, was zwischen ihnen spielt, für wichtiger halten — die allgemeine Wehrpflicht gegen den Unwert einsetzen?

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»Rittmeister Hugo v. Lustig ist 45 Jahre alt, in Saaz geboren, Witwer und Kaufmann. Er ist Aufsichtsrat von drei Großbanken .... Gegenwärtig ist er dem schweren Feldartillerieregiment Nr. 29 in Theresienstadt zugeteilt.«

Schon die Generalien dieses Rittmeisters zeigen, daß der Prozeß im tragischen Karneval spielt.

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Zeuge: Oberleutnant Benesch ist Prokurist der Anglobank ... Oberleutnant Dr. Schrott ist Syndikus bei Klinger in Neustadt an der Tafelfichte.

Natürlich kann man trotzdem das Schwert führen. Warum aber hat man es an der Seite, wenn man die Bücher der Depositenbank revidiert? Da es doch kaum an der Front zur Verwendung gelangt. Jetzt sagt ein General: »Komm mit mir, ich diktier' dir etwas«, während früher der Generaldirektor in solchen Fällen immer »Sie« gesagt und der General gesagt hat: Ich befehl' dir etwas.

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Der Setzer dieses Gerichtssaalberichtes, tief in den Kommerz verstrickt, setzte:

... Anfang Juni kamen Oberbrauer Bayer und Generaldirektor Erhard zu mir — — — Die erste Nachricht vom ersten Abschluß kam mir von Erhard & Bayer ...

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Der Einwand, daß Gerichtssaalberichte sich nie ganz mit dem gesprochenen Text decken, gilt hier gewiß nicht. Nie war die Berichterstattung lebendiger. So, genau so sprechen sie, müssen sie gesprochen haben. Für welche Sprache sollte die Presse ein besseres Ohr besitzen als für diese? Welche vermöchte sie reiner, unverstümmelter zu überliefern?

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Der Sohn ist beim Militär, hat sich mit, also mit Ruhm bedeckt und verspricht der Mutter ein Hopfengeschäft:

... Ich wollte meiner Mutter zeigen, sie soll stolz auf ihren Sohn sein, daß ihr Junge Einfluß hat, daß er sich eine Position in der Welt erworben hat.

Er hat geleistet:

... Die Budapester Zeitungen haben ohne mich kein Papier gehabt; solange ich in Berlin war, haben sie Papier bekommen.

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»Richtig ist — und ich war damit einverstanden — daß die Marmelade förmlich Hals über Kopf nach Wien geschickt wurde ... Die Marmelade kam in großen Posten, und bei den heutigen Verkehrsverhältnissen, wo ein Waggon oft in den anderen hineinfahrt, ist es möglich, daß einige Waggons defekt geworden sind. Die Kübel waren oben nicht befestigt und sind durcheinandergeraten, und die Marmelade ist teilweise ausgeronnen.«

Ja, die Sauce hat man sich am 1. August 1914 auch nicht vorgestellt!

»Ist Ihnen bekannt, mit welchem Nutzen, nicht mit welchem perzentuellen Nutzen, sondern im allgemeinen im Frieden ein Händler Marmelade verkauft?« — »Ich habe Marmelade nie im Frieden verkauft ...«

Wer wird denn auch im Frieden Marmelade verkaufen!

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Die Herren Verteidiger gehen oft ein bißchen weit, alles was recht ist.

»... Und da ist es nicht nur nötig, sich an einen Fachmann zu wenden, vielmehr muß man Männer hereinziehen, die auf Grund ihrer Verbindungen in Kapitalskreisen die Opferfreudigkeit haben, um mit Fachleuten die Aufgabe durchzuführen.«

Eine schlichte Feststellung, mehr wäre vom Übel.

»... Dieser Prozeß aber ist eine Apotheose auf den legitimen Zwischenhandel

Das dürfte schon ein bißchen über das Ziel geschossen sein, weiter soll man nicht gehen.

»Wenn so alle Argumente der Anklage vor der juristischen Kritik haltlos in alle Winde zerflattern, so entsteht die verwunderte Frage: Wie konnte der Herr Staatsanwalt, dessen Tüchtigkeit und Pflichttreue, dessen Menschenfreundlichkeit wir alle kennen und verehren, auf solchen Argumenten eine Anklage aufbauen? Es gibt hiefür nur eine Erklärung, die Kollege Dr. Rosenfeld treffend gegeben hat. Wir stehen unter dem Einflüsse einer Psychose, welche die Geister allenthalben ergriffen und das Rechtsgefühl getrübt hat.« Nur so ist es zu erklären, daß es zur Verfolgung eines Mannes wie des Dr. Josef Kranz kommen konnte, dessen Wirken weit eher ein Denkmal verdient hätte. Ich beantrage daher den Freispruch des Herrn Eisig Rubel.

Also die Herren Kollegen gehen oft ein bißchen weit, das muß man schon sagen. Aber sollte hier nicht eine allzu flüchtige Information schuld sein, richtig gehört, nur schlecht verstanden? Wieder der alberne Kalauer von einem, der sich mit Rum bedeckt hat. Daraus kann heutzutage Pathos wachsen.

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An dem Urteil ist nur das Gesetz zu bemängeln. Es hat gar keinen Sinn, Wucherer einzusperren und die zugelegte höchste Geldstrafe mit einer Summe zu bemessen, die einer in Wien durch ein Telephongespräch selbst bei falscher Verbindung hereinbringt. Die Strafe sollte keinen andern Sinn haben als den, dem Volk die ganze ihm abgenommene Summe zurückzugeben, also annähernd das Gesamtvermögen des Wucherers. Er wäre zur Abschreckung auf freiem Fuß zu belassen, um also möglichst oft der Verlockung zur Sparsamkeit ausgesetzt zu sein. Der Arrest ist keine Remedur für Gefährdung der Volkswirtschaft; eine Abschließung aber, und zwar auf Lebensdauer, bei nachgewiesener Kulturwidrigkeit der Erscheinung dürfte von Gesetzgebern, die selbst gern auf freiem Fuß bleiben möchten, nicht zu erwarten sein.

*

»Vielen wird jetzt kalt am Pipek«, sprach jemand zu mir. »Gott geb's«, antwortete ich, »aber was ist das?« »Das ist aus der Sprache jener, die Eisig Rubel heißen, der Denkmalkandidaten. Pipek heißt Nabel und es ist eine sehr bezeichnende Redensart für den Gemütszustand von Männern, die den Krieg doch wenigstens in Form eines Damoklesschwertes erleben als jener bekannten mitten im Tafelgenuß drohenden Gefahr des Erwischtwerdens.« »Pardon, ich habe nicht gewußt, daß Wucherer einen Nabel haben, aber daß ihnen kalt am Pipek wird, empfinde ich ganz und gar. Um dieser Wendung willen bin ich bereit, die dreifache Buchhaltung zu studieren und ein Fachmann der kommenden Prozesse zu werden. Gibt es denn noch viele Denkmalkandidaten in Wien?« »Die Platzfrage wird eine Verlegenheit sein.«

*

Daß sich eine Menschheit, die ihre Phantasie auf die Erfindung von Gasbomben ausgegeben hat, deren Wirksamkeit am 1. August 1914 nicht vorstellen konnte, macht sie erbarmungswürdig. Daß sie aber auch von der magischen Anziehungskraft des Blutes auf das Geld keine Vorstellung hatte, macht sie verächtlich. So konnte sie die vollständige Einkreisung des Molochs durch den Mammon erleben und die Wehrlosigkeit der Kriegsgewalt vor der Autorität des Wuchers wie eine letzte Entschädigung genießen. Daß ein Kriegsminister von jener ehrenhaften Ahnungslosigkeit, die eben noch die neue Waffe, aber nicht deren furchtbaren Zusammenhang mit der neuen Macht kennt, das Opfer eines Konsortiums offener und verkleideter Warenagenten wird, sollte nicht zu einer Trennung der »Ressorts«, sondern zu einer Denkrevolte auf den Höhen des Staatslebens führen. Will man wissen, wie der neue Krieg aussieht, so genügt der Blick auf das leere Schlachtfeld des anonymen Todes, auf den Kampfplatz ohne Kampf, wo der Zufall zwischen Mensch und Maschine entscheidet, und dann zurück in einen warenlosen Kommerz, der noch nie das Ding gesehen hat, von dem er lebt — eins dem andern ein Gleichnis. Aber es genügt auch ein Blick in die »Auskunftei« des Kriegsministeriums, wo sich in engem Raum ständig ein Bataillon der Zinsfußtruppe drängt, die in diesen Gerichtstagen aufmarschiert ist, und an den Eintretenden, von dem man gar nicht vermutet, daß ihn ein anderes Geschäft, etwa die Sehnsucht nach einem Reisepaß, hierherführen könnte, einzig die Frage gestellt wird: »Von welcher Firma?« Die atembeklemmende Vermischung zweier Sphären, von deren Zusammenwirken man doch nur erwarten könnte, daß die dort die hier krummschließen werde, ist das eigentliche Ereignis dieser Kriegszeit. Die Verbindung jener, die die Menschheit wie eine Ware schieben, mit jenen, die die Ware schieben: erstaunlich, weil so ganz dem alten Dekorum, an dem der neue Sinn festhält, widerstrebend, und gleichwohl ein Elementarereignis. Gäb's die Ornamente nicht mehr, deren Beibehaltung die wahre Kriegslist der Macht gegen die Menschheit bedeutet, so wäre alles klar, nüchtern, ungefährlich. Solange die alte Fassade hält, ist die neue Macht geborgen. Es ist der demokratische Irrwahn, der es auf die alte abgesehen hat. Der Feind ist die neue Macht, die über die alten Embleme verfügt. Das Militär ahnt nicht, von wem es jeden Sieg besiegen läßt, und die Tragik des Kontrastes, daß die Guten leiden und sterben dürfen und die Schlechten leben und stehlen müssen, bleibt der immer wieder erschütternde, immer wieder selbstverständliche Zustand, in dem sich jene Verbindung auslebt. Was mit Ehre aus den Amtszimmern der Kriegsgewalt entlassen wurde, ist mit Schande aus dem Gerichtssaal gezogen, nur leider mit einer, deren Abwicklung den Nachrichter der Kulturgreuel ungeduldig macht. Als solcher bestaune ich die Korrektheit eines Verfahrens, das zur Verurteilung Beweise braucht statt sich mit Gesichtern und Geräuschen zu begnügen. Ich hätte in der ersten Stunde alles was da war, inklusive Auditorium, verhaften lassen und keineswegs den Zeitraum, der seinerzeit zur Erschaffung der Welt gereicht hat, mit dem Dialekt und der Wissenschaft einer Zunft anfüllen lassen, deren Leben außerhalb des Zuchthauses doch nur auf ein administratives Versehen zurückzuführen ist. Und dennoch, um zu erproben, wie abgehärtet unser Ohr ist, war es notwendig. Als Kulturhistoriker — wenn man diese mitleidig befangene Zeugenschaft gegen alles und jedes so nennen will — muß ich's zufrieden sein. Nur daß ich's muß, macht mich so unzufrieden. Denn es ist eine verfluchte Pflicht, den Aussatz der Welt, der sich zum Sprechen ähnlich sieht, zu einem Tanz der Höllenvisionen aufzureihen, und der Schmerz beißt sich konvulsivisch in die Hand, die den Verrat an der Sonne zeichnet. Zentraleuropa von der Region des Menschenersatzes bis zu den Pußten des Raubtiers immer wieder an einen Begriff von Europa auszuliefern, auch wenn's den längst nicht mehr gäbe unter der sieghaften Allgewalt des letzten Idioms — das ist die Aufgabe, die nicht endet, weil sie unerfüllbar ist. Es ist immer wieder der Griff in die Unmittelbarkeit, die sich von selbst formt und immer nur die Plastik dieser sechs Gerichtstage hat, deren Inhalt Weltzerstörung war und auf die kein Tag der Ruhe folgt.

 

Vgl.: Die Fackel, Nr. 457-461, XIX. Jahr

Wien, 10. Mai 1917.


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