Auf dem Nachttisch


Voll – das ist wohl nicht das Wort. Der Nachttisch quillt über, er ächzt, er stöhnt auf seinen vier Beinen – übrigens ist das kein Nachttisch mit einer Nachttopf-Garage, wie Katrinchen sagt, das wollen wir festhalten. Aber vor lauter Büchern ist er gar nicht mehr zu sehen. Kein Wunder ... ich bin so lange fortgewesen ... Jetzt ... jetzt ist der Moment gekommen, wo du nachlässig ein paar geographische Namen hinschreibst, p! was wir alles gesehen haben! Afrika nackt und angezogen, Edschmid gelesen, Afrika war schöner, in Berlin jewesen, dreimal rumjetanzt ... zur Zeit wohne ich postlagernd, mir selber gegenüber, und da steht der Nachttisch und sieht mich an. Du guter –



Rezensionen


Bronislaw Malinowski, ›Das Geschlechtsleben der Wilden in Nordwest-Melanesien‹
Diotima, ›Die Schule der Liebe‹
Helen Zenna Smith, ›Mrs. Biest pfeift‹
Roland Dorgèles, ›Die hölzernen Kreuze‹
René Benjamin, ›Clemenceau dans la retraite‹
Paul Cohen-Portheim, ›Paris‹
Ilja Ehrenburg, ›Visum der Zeit‹
Heinrich Fischer, ›Die Vergessenen, Hundert Deutsche Gedichte‹





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Seite zuletzt aktualisiert: 16.05.2010 
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