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Heinrich Heine  
(1797-1856)


Heine, Heinrich, Dichter und Schriftsteller, geb. 13. Dez. 1797 zu Düsseldorf von jüd. Eltern, trat 1825 zum Christentum über, lebte dann in Berlin, Hamburg, München, seit 1830 in Paris, gest. das. nach langjährigem Krankenlager 17. Febr. 1856; epochemachender Lyriker (»Buch der Lieder«, 1827; »Neue Gedichte«, 1844; »Deutschland«, »Atta Troll«, 1847; »Romanzero«, 1851), als Prosaist (»Reisebilder«, 1826-27; »Der Salon«, 1835-40 etc.) durch geistvolle Satire und Ironie hervorragend; »Werke« kritische Ausg. von Elster (7 Bde., 1890). – Vgl. Strodtmann (8. Aufl. 1884), Prölß (1886), Keiter (1891), Karpeles (1888, 1899), von Emden (1892).


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(Aus: Brockhaus' Kleines Konversations-Lexikon, 1906)



Über Heinrich Heine auf textlog.de


"... In der Geschichte der europäischen Cultur bedeutet die Heraufkunft des "Reichs" vor allem Eins: eine Verlegung des Schwergewichts. Man weiss es überall bereits: in der Hauptsache — und das bleibt die Cultur — kommen die Deutschen nicht mehr in Betracht. Man fragt: habt ihr auch nur Einen für Europa mitzählenden Geist aufzuweisen? wie euer Goethe, euer Hegel, euer Heinrich Heine, euer Schopenhauer mitzählte? — Dass es nicht einen einzigen deutschen Philosophen mehr giebt, darüber ist des Erstaunens kein Ende. — ..."

Friedrich Nietzsche: Götzen-Dämmerung



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