Doch du bist fern


Doch du bist fern, und meine Jugend muß

Von dir vereinzelt in sich selbst verlodern;

Ich kann dir nicht, wie meine Brust begehrt,

Das Höchste geben und das Höchste fodern.

 

Kaum darf ich hoffen, daß die späte Zeit

Noch unsre welken Hände mög vereinen,

Damit wir das verlorne Jugendglück

Vereinigt, doch vergebens dann beweinen.

 


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Seite zuletzt aktualisiert: 11.09.2005 
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