Meinem Franz Grüner


(getötet am 19. Juni 1917)

 

Wo bleibst du denn? Andacht und Wissenschaft

will ich von deiner reinen Stirne lesen.

Welch öder Zufall hat dich mir entrafft?

Was triebst du dort, wo du zuletzt gewesen?

 

Lebhafter Hörer – sprachst du mir vom Geist,

wie ward dem unruhvollen Herzen stille.

Du frommer Forscher. Sprich, da du es weißt:

Wohin wies dich der unerforschte Wille?


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