Trepan, Trepanation

Trepan lat. trepanum gr. trupanon Bohrer, Schädelbohrer, Zylinder mit Sägezähnen am unteren Ende, als Drillbohrer mit Bogen oder durch einfachen Handgriff zu drehen, dann als neuere Modelle mit dem Zahnarztmotor nach SALZER zu betreibende rotierende Kreissäge; Kraniotom nach DAHLGREEN: mit Trepan oder Kugelfräse von DOYEN. Bohren zweier Löcher von dies, ausgehend Herauskneifen des Zwischenstückes oder mittels Blattsäge nach TOISON oder nach GIGLI mit gerauntem Draht, der wieder auf BRAATZscher Sonde durch ein Bohrloch ein, — und zwischen Knochen und Dura durch — und wieder durch das zweite Bohrloch ausgeführt wird. Noch einfacher SUDECKs Verfahren: Vorbohren nach DOYEN und mit auf die Seite gerauhtem, an der Spitze durch Knopf geschütztem Stift unter festem seitlichen Andrücken mit motorischer Kraft den Knochenlappen umschneiden. Trepanation, Trepanieren. Entlastungstrepanation, Anbohrung des Schädels, um den Gehirndruck bei Geschwülsten usw. herabzusetzen, Stauungspapille zu beseitigen usw. Ferner kleiner Trepan nach Elliot für subkonjunktive Anbohrung der Sklera im Filtrationswinkel des Ziliarkörpers zwecks Verbindung der vorderen und hinteren Augenkammer zur Druck-Erniedrigung im Augeninnern bei Glaukom.


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Seite zuletzt aktualisiert: 24.05.2010 
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