Statolith

Statolith gr. statos stehend, lithos Stein, Gehörstein, in Statozysten von niederen Tieren, durch Ausläufer (Haare) von Sinneszellen in Flüssigkeit locker gehalten. Je nach der Lage des Tieres drückt dann der Statolith auf eine andere Stelle, wodurch dem Tier seine Lage gegenüber der Umwelt zum Bewußtsein kommt. Hierher, d. h. zum Lagesinn zu rechnen ist auch das auf ähnlichem Prinzip beruhende System der Bogengänge im menschlichen Labyrinth. Bevor dieser Sinn erforscht war, hieß man d. Statolith Otolithen, da sie — in der Nähe des Ohres — auch mit diesem in Zusammenhang gebracht wurden.


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Seite zuletzt aktualisiert: 24.05.2010 
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