Ich hab auf deine Stirn gegossen


Ich hab auf deine Stirn gegossen

Den milden Hauch der Poesie,

Und deine lieblichsten Gedanken,

Ich tauchte sie in Melodie.

 

Was suchst du auf der weiten Erde,

Was doch nur meine Brust dir gibt,

Wie könntest du es je vergessen,

Daß du den Dichter einst geliebt.

 

O schweife nicht ins Grenzenlose,

In meinem Herzen ruht der Schatz,

Und sieh, an deiner Schläfe dämmert

Der Schatten eines Efeublatts.


 © textlog.de 2004 • 24.10.2017 06:07:34 •
Seite zuletzt aktualisiert: 11.09.2005 
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