Aus den Gedichten an die Nacht



Hebend die Blicke vom Buch


I

 

Hebend die Blicke vom Buch, von den nahen zählbaren Zeilen

in die vollendete Nacht hinaus:

O wie sich sternegemäß die gedrängten Gefühle verteilen,

so als bände man auf

einen Bauernstrauß:

 

Jugend der leichten und neigendes Schwanken der schweren

und der zärtlichen zögernder Bug -. 

Überall Lust zu Bezug und nirgends Begehren; 

Welt zu viel und Erde genug.


 © textlog.de 2004 • 14.12.2017 11:24:50 •
Seite zuletzt aktualisiert: 04.08.2005 
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