Traurig, Midas, war dein Geschick...


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Traurig, Midas, war dein Geschick: in bebenden Händen

    Fühltest du, hungriger Greis, schwere, verwandelte Kost.

Mir, im ähnlichen Fall, geht's lust'ger; denn was ich berühre,

    Wird mir unter der Hand gleich ein behendes Gedicht.

Holde Musen, ich sträube mich nicht; nur daß ihr mein Liebchen,

    Drück' ich es fest an die Brust, nicht mir zum Märchen verkehrt.

 


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Seite zuletzt aktualisiert: 25.06.2005 
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