Mysterien

Mysterien (gr. mystêria) hießen die Geheimlehren und -kulte der alten Ägypter, Griechen und Römer, in welche man nur nach mancherlei Reinigungen unter Gelobung tiefster Verschwiegenheit eingeweiht oder aufgenommen wurde. Es gab Mysterien zu Ehren des Bakchos, des Zeus, der Demeter und der Isis, welche sämtlich die Probleme vom Werden und Vergehen, vom Ursprung der Kultur, Geburt, Tod und Auferstehung des Menschen allegorisch und symbolisch behandelten. Sie waren eine Art von Religion für die Gebildeten, welche am Volksglauben irre geworden und zu schwach waren, um konsequente Denker zu sein, jedoch religiöse Bedürfnisse hatten.

 

 


Vergleiche ferner:

- Mysterium (Eisler, Wörterb. d. phil. Begr.)


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Seite zuletzt aktualisiert: 14.11.2004 
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