Moral

Moral (lat. mores = Sitten, davon abgeleitet moralis u. franz. morale) bezeichnet sowohl die Sittlichkeit als auch Sittenlehre. Vgl. Ethik. Ein Mensch ohne Moral ist s. a. ein unsittlicher Mensch; moralisch tot bedeutet s. a. ohne Ehre. Moralische Person ist dasselbe wie juristische Person, d.h. ein Begriffswesen, welches Rechte erwerben und ausüben kann. Moralische Wissenschaften bedeuten a. a. geistige Wissenschaften, die sich mit der Erforschung des geistigen Lebens beschäftigen; moralische Weltordnung ist nach J. G. Fichte der sittliche Zusammenhang der Welt; moralische Überzeugung ist die durch das Gewissen gebundene Überzeugung. Moralischer Beweis für Gottes Dasein ist der Beweis Kants, s. Gott.

 

 


Vergleiche ferner:

- Moral (Eisler, Wörterb. d. phil. Begr.)

- Moralität (Eisler, Wörterb. d. phil. Begr.)

- Moralisch (Eisler, Wörterb. d. phil. Begr.)

- Moralphilosophie (Eisler, Wörterb. d. phil. Begr.)

- Moralische Welt (Eisler, Wörterb. d. phil. Begr.)

- Moralische Wesen (Eisler, Wörterb. d. phil. Begr.)

- Moral sense (Eisler, Wörterb. d. phil. Begr.)

- Moral-Beweis (Eisler, Wörterb. d. phil. Begr.)

- Morality and Sham Reasoning (Peirce, Principles of Phil.)


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Seite zuletzt aktualisiert: 14.11.2004 
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