An vollen Büschelzweigen...


An vollen Büschelzweigen,

Geliebte, sieh nur hin!

Laß dir die Früchte zeigen,

Umschalet stachlig grün.

 

Sie hängen längst geballet,

Still, unbekannt mit sich;

Ein Ast, der schaukelnd wallet,

Wiegt sie geduldiglich.

 

Doch immer reift von innen

Und schwillt der braune Kern;

Er möchte Luft gewinnen

Und säh die Sonne gern.

 

Die Schale platzt, und nieder

Macht er sich freudig los;

So fallen meine Lieder

Gehäuft in deinen Schoß.


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Seite zuletzt aktualisiert: 22.06.2005 
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