Die Jahre nahmen dir...


»Die Jahre nahmen dir, du sagst, so vieles:

Die eigentliche Lust des Sinnespieles,

Erinnerung des allerliebsten Tandes

Von gestern, weit und breiten Landes

Durchschweifen frommt nicht mehr; selbst nicht von oben

Der Ehren anerkannte Zier, das Loben,

Erfreulich sonst. Aus eignem Tun Behagen

Quillt nicht mehr auf, dir fehlt ein dreistes Wagen!

Nun wüßt' ich nicht, was dir Besonder's bliebe?«

 

Mir bleibt genug! Es bleibt Idee und Liebe!


 © textlog.de 2004 • 14.12.2017 07:18:32 •
Seite zuletzt aktualisiert: 22.06.2005 
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