Diotima


Du schweigst und duldest, und sie verstehn dich nicht,

   Du heilig Leben! welkest hinweg und schweigst,

      Denn ach, vergebens bei Barbaren

         Suchst du die Deinen im Sonnenlichte,

 

Die zärtlichgroßen Seelen, die nimmer sind!

   Doch eilt die Zeit. Noch siehet mein sterblich Lied

      Den Tag, der, Diotima! nächst den

         Göttern mit Helden dich nennt, und dir gleicht.


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Seite zuletzt aktualisiert: 12.06.2005 
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