Bildhauerisches


Palmström haut aus seinen Federbetten,

sozusagen, Marmorimpressionen:

Götter, Menschen, Bestien und Dämonen.

 

Aus dem Stegreif faßt er in die Daunen

des Plumeaus und springt zurück, zu prüfen,

leuchterschwingend, seine Schöpferlaunen.

 

Und im Spiel der Lichter und der Schatten

schaut er Zeuse, Ritter und Mulatten,

Tigerköpfe, Putten und Madonnen...

 

träumt: wenn Bildner all dies wirklich schüfen,

würden sie den Ruhm des Alters retten,

würden Rom und Hellas übersonnen!

 


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Seite zuletzt aktualisiert: 08.06.2005 
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