Metrektomie, Metreurynter

Metrektomie gr. ektemnô schneide aus, Uterusexstirpation. Metremphraxis emphrassô verstopfe, Uterusinfarkt, chronische Metropathia. Metrenchyta enchysis Einschüttung, Gebärmutterspritze. Metreuryse eurynô erweitere, künstliche Erweiterung des Gebärmutterhalses zwecks rascher Entleerung der Gebärmutter (z. B. bei Plac. praevia). Instrument hierzu Metreurynter: runder oder trompetenförmiger Gummiball wird mit Zange über dem inneren Muttermal hinaufgeführt, oder ein sanduhrförmiger bis z. s. Mitte, dann mit sterilem Wasser gefüllt und an der vorhandenen Schnur ein Gewichtszug von 1—2 Pfund ausgeübt. Stärkeren Zug zu vermeiden, da man dens. sonst herauszieht. Das gleiche Instrument für die Scheide heißt Kolpeurynter und dient auch dem gleichen Zweck der Geburtsbeschleunigung. — Die Erweiterung eines noch nicht eröffneten Muttermals oder desjenigen einer nicht schwangeren Gebärmutter erfolgt durch Quellstifte langsam, oder rasch durch metallische Dilatatorien, s. diese.


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