c. Die substantielle Individualität


So besteht denn also die Aufgabe der Skulpturgestalt im wesentlichen darin, daß sie das substantiell Geistige in seiner noch nicht in sich subjektiv partikularisierten Individualität in eine menschliche Gestalt einsenkt und mit derselben in einen solchen Einklang setzt, an welchem nun auch nur das Allgemeine und Bleibende der dem Geistigen entsprechenden Körperformen herausgehoben, das Zufällige aber und Wechselnde abgestreift erscheint, obschon es auch der Gestalt an Individualität nicht fehlen darf.

Ein so vollständiges Zusammenstimmen des Inneren und Äußeren, wie die Skulptur es zu erreichen hat, führt uns nun zu dem dritten Punkt herüber, der noch zu berühren ist.


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