Katholiken


[C 221] Die Katholiken bedenken nicht, dass der Glauben der Menschen sich auch ändert, wie überhaupt die Zeiten und Kenntnisse der Menschen. Hier zunehmen und dort stille stehn ist den Menschen unmöglich. Selbst die Wahrheit bedarf zu andern Zeiten wieder einer anderen Einkleidung um gefällig zu sein.

 

[J 98] Die Katholiken verbrannten ehemals die Juden, und bedachten nicht, dass des lieben Gottes Mutter von der Nation war, und bedenken noch jetzt nicht, dass sie eine Jüdin anbeten.

 

[J 245] Die gemeinen Leute unter den Katholiken beten lieber einen Heiligen an, oder richten ihr Gebet an ihn, als an den lieben Gott, so wie sich die Bauern immer lieber an die Bedienten halten. Gleich und gleich gesellt sich gern.

 

[J 352] Man könnte die katholische Religion die Gottfresserin nennen.

 


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