Tilia europaea

Tilia europaea L. In älteren Zeiten gebrauchte man außer den Lindenblüten und dem daraus destillierten Wasser (welches man als ein das Gehirn stärkendes Mittel gegen Schwindel, Schlagfluss und Fallsucht sehr empfahl, s. oben S. 345), auch die kleinen Beeren oder Samen gegen Bauch- und Blutflüsse, und die Blätter als Harn und die Menstruation treibendes Mittel. Die Rinde wurde in Dekokten besonders gegen Kachexien empfohlen. Den frischen Saft, welcher aus eingehauenen jungen Linden im Frühling fliesst (Primum Ens Tiliac), lobt man innerlich gegen Fallsucht (wie auch die Lindenmistel); außerlich hilft er zur Beförderung des Haarwuchses an Stellen, wo sie ausgefallen sind (s. Woyt l. c. p. 495).


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