Schnee

Schnee. Der Schnee ist eben so, wie das Eis, das kalte Wasser, ein herrliches äußerliches Mittel bei frischen Quetschungen, Hirnerschütterungen, Frostbeulen, zur Wiederbelebung Erfrorener (s. Anhang I. B). In der Nymphomania pruriginosa einer verheirateten Bäuerin, die im eigentlichsten Sinne, wie ein wildes Tier die Männer anfiel, ließ Osiander (l. c. p. 402) wie es schien, mit großer Erleichterung, Schnee in die entzündeten Teile einbringen und auflegen. Das vom Märzschnee gewonnene Wasser wird als ein Mittel zur Erhaltung eines guten Teints von den Damen hochgeschätzt. Es erhält sich im Keller lange Zeit.


 © textlog.de 2004 • 23.06.2021 23:49:56 •
Seite zuletzt aktualisiert: 24.11.2007 
bibliothek
text
  Home  Impressum  Copyright  A  B  C  D  E  F  G  H  I  J  K  L  M  N  O  P  Q  R  S  T  U  V  W  Z