Sandruhrkraut. Gelbes Katzenpfötchen

Sandruhrkraut, gelbes Katzenpfötchen, Mottenkraut, Rainblume (Flores Gnaphalii seu Elichrysi arenarii). Die Blume dieser aromatisch balsamisch riechenden Pflanze, welche hier um Rostock und Warnemünde viel gefunden und Immortelle genannt wird, gaben ältere Ärzte gegen Blutspeien, Lungensucht und Keuchhusten. Ein Tee davon, warm getrunken, ist ein hier bekanntes, wirksames Mittel bei Harnbeschwerden, namentlich bei Harnverhaltung und Harnstrenge. Braun (Baiersches Med. Corresp.-Bl. 1841. Nr. 51) lobt den Tee der Rainblume als sanftes, nervenstärkendes, Schweiß und Harn beförderndes Mittel, was besonders Wöchnerinnen wegen seiner, das Kraftgefühl erhebenden Wirkung den Kamillen vorzögen. Nach Woyt (l. c. p. 395) sind die Blumen, in Milch gekocht, gut gegen die Ruhr, der frische Saft mit Wein vermischt, ein schönes Gurgelwasser bei Halsgeschwüren.


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