Erklärung der Abkürzungen

Die Zitate sind mittels der nachstehend angegebenen Abkürzungen in folgender Weise bezeichnet:

Dem Titel des Werkes folgt die Bezeichnung der Stelle in ihm bis zur letzten Unterteilung hinab. Diese Angabe ist also unabhängig von der benutzten Kantausgabe. Z. B. Anthr. 1. T. § 29.

Wo sich das Zitat auf eine Anmerkung unter dem Text bezieht, werden die Anmerkungen innerhalb der bezeichneten letzten Unterteilung gezählt. Z. B. unter dem Schlagwort "Achtung": GMS 1. Abs. 2. Anm. Der 1. Abschnitt hat hier zwei Anmerkungen, unter der zweiten findet man die gesuchte Definition.

Die in Klammern beigefügten Zahlen — z. B. (II 220) — weisen auf Band und Seitenzahl der Ausgabe in der "Philosophischen Bibliothek" (Karl Vorländer u. a.) hin. Wo hier mehrere Abteilungen mit eigener Seitenzählung in einem Band vereinigt sind (Bd. V u. VII), ist die Ziffer der Abteilung der Seitenzahl vorangestellt. Z. B. (V 3, 27)*). Bei den Stellen aus der Kritik der reinen Vernunft wird außerdem noch auf die Seitenzahl der kürzlich bei Reclam erschienenen Neubearbeitung der Kehrbachschen Ausgabe von Raymund Schmidt (Rc) hingewiesen. Z. B. (I 337—Rc 404). Zur Ergänzung der in der Philosophischen Bibliothek gesammelten Schriften werden die von Pölitz, Starke und Menzer veröffentlichten Vorlesungen herangezogen (vgl. das Verzeichnis der Schriften Kants).

Der handschriftliche Nachlaß (N) wird nach der Ausgabe der Preußischen Akademie zitiert. Wo diese noch fragmentarische Sammlung nicht ausreicht, wird auf die Veröffentlichungen von R. Reicke verwiesen: das Opus postumum in Bd. XIX—XXI der Altpreußischen Monatshefte (Altpreuß. Mth.) und die Losen Blätter aus Kants Nachlaß 1889—1895 (Lose Bl.).


Die Hauptschriften.


KrV:Kritik der reinen Vernunft. (2. Aufl.)
KrV 1. A.:Kritik der reinen Vernunft. (1. Aufl.)
 tr. Ästh.:
tr. Log.:
tr. Anal.:
tr. Dial.:
tr. Meth.:
transzendentale
,,
,,
,,
,,
Ästhetik.
Logik.
Analytik.
Dialektik.
Methodenlehre.
KpV:Kritik der praktischen Vernunft.
KU:Kritik der Urteilskraft.
Prol.:Prolegomena zu einer jeden künftigen Metaphysik, die als Wissenschaft wird auftreten können.
GMS:Grundlegung zur Metaphysik der Sitten.
MS:Metaphysik der Sitten.
MSR:Metaphysik der Sitten.Rechtslehre.
MST:Metaphysik der Sitten.Tugendlehre.
Rel.:Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft.

Die übrigen Schriften in chronologischer Reihenfolge.


Th. des Himmels:Kritik der reinen Vernunft. (2. Aufl.)
N. diluc.:Principiorum cognitionis metaphysicae nova dilucidatio.
Optim.:Versuch einiger Betrachtungen über den Optimismus.
F. Spitzf.:Die falsche Spitzfindigkeit der vier syllogistischen Figuren.
Beweisgr. Gottes:Der einzig mögliche Beweisgrund zu einer Demonstration Gottes.
Neg. Größ.:Versuch, den Begriff der negativen Größen in die Weltweisheit einzuführen.
Schön u. Erh.:Beobachtungen über das Gefühl des Schönen und Erhabenen.
Nat. Theol.:Untersuchung über die Deutlichkeit der Grundsätze der natürlichen Theologie und der Moral.
Träume:Träume eines Geistersehers, erläutert durch Träume der Metaphysik.
Geg. i. Raume:Von dem ersten Grunde des Unterschiedes der Gegenden im Raume.
Mund. sens.:De mundi sensibilis atque intelligibilis forma et principiis.
G. i. weltbürg. Abs.:Idee zu einer allgemeinen Geschichte in weltbürgerlicher Absicht.
W. i. Aufklär.?Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung?
Anfangsgr. d. Naturw.:Metaphysische Anfangsgründe der Naturwissenschaft.
Anf. d. Menschengesch.:Mutmaßlicher Anfang der Menschengeschichte.
Was heißt: s. i. D. or.?:Was heißt: sich im Denken orientieren?
Üb. e. Entdeck.:Über eine Entdeckung, nach der alle neue Kritik der reinen Vernunft durch eine ältere entbehrlich gemacht werden soll.
Theodiz.:Über das Mißlingen aller philosophischen Versuche in der Theodizee.
Fortschr. d. Metaph.:Welches sind die wirklichen Fortschritte, die die Metaphysik seit Leibnizens und Wolfs Zeiten in Deutschland gemacht hat?
Theor. Prax.:Über den Gemeinspruch: das mag in der Theorie richtig sein, taugt aber nicht für die Praxis.
Ende a. D.:Das Ende aller Dinge.
Z. ew. Fried.:Zum ewigen Frieden. Ein philosophischer Entwurf.
V. e. vorn. Ton:Von einem neuerdings erhobenen vornehmen Ton in der Philosophie.
Fried. i. d. Ph.:Verkündigung des nahen Abschlusses eines Traktats zum ewigen Frieden in der Philosophie.
Str. d. Fak.:Der Streit der Fakultäten.
Anthr.:Anthropologie in pragmatischer Absicht.
Log.:Logik. Ein Handbuch zu Vorlesungen.

Die sonstigen hier nicht aufgeführten Schriften werden in unmißverständlicher Weise bezeichnet.  

 

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*) Auch dort, wo die Ausgabe der Philos. Bibl. ohne numerierte Abteihingen mehrere Soitenzählungen in einem Bande vereinigt (z. B. II, IV), kann, da jedesmal der Titel des Werkes angegeben ist, ein Irrtum nicht entstehen.


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