Auf dem Nachttisch


Schweizer Nachttische sind hoch und schmal – öffne ich jetzt noch das Fenster, dann bläst mir der Wind alle Bücher herunter ... ich öffne es aber nicht. Man sieht auch so weit hinaus ins Land ... Herr Luginsland sieht aus dem Fenster. Woher die Leute nur immer wissen, wie die vielen Berge heißen? Monte Brie und San Salvator und Monte Pschorr ... Und da ist ein o du himmelblauer See, und da ist etwas beschneite Bergkuppe, und oben, ja, grade da, oben auf diesen Bergen – wenn du ein Opernglas nimmst, kannst du es vielleicht sehen – da läuft die gezackelte, kleine, punktierte Grenze. Drüben liegt Italien.



Rezensionen


Egon Erwin Kisch, ›Paradies Amerika‹
Robert Michels, ›Der Patriotismus, Prolegomena zu seiner soziologischen Analyse‹
René Fülöp-Miller, ›Macht und Geheimnis der Jesuiten‹
Kultusministerium, ›Sittlichkeitsvergehen an höheren Schulen und ihre disziplinare Behandlung‹
Ernst Ottwalt, ›Ruhe und Ordnung‹
George Grosz, ›Die Gezeichneten‹, ›Das neue Gesicht der herrschenden Klasse‹
August Sander, ›Antlitz der Zeit‹





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Seite zuletzt aktualisiert: 16.05.2010 
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