Aalquabbenfett

Aalquabbenfett. Aus der Leber von der Aalraupe (Quappe, Aalquappe, Rutte, Drusche, Gadus Lota.) De Haen lobt es gegen Hornhautflecke, die nach Augenentzündungen zurückgeblieben. Man streicht davon täglich zwei bis drei Mal etwas mittels eines Pinsels ins Auge. Auch empfiehlt man zu gleichem Zweck Hechts- oder Barbengalle (s. Oslander a. a. O. S. 373). Zur Stärkung schwacher Augen rühmt das Volk die Galle von einem jungen Hahn, mit gutem geläuterten Honig zu gleichen Teilen vermischt.


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