Zum wohltätigen Zweck


So mag die Welt noch zu was Fernerm taugen,

dient Charitas ihr mit so schönen Augen.

 

Und die ihm so die rechten Wege weist,

sie hilft am Ende auch dem wunden Geist.

 

Sein Wort ist hin, verloren ist sein Haus,

in Schlachten ruht er von den Schlachten aus.

 

Er lebt, weil Anmut lebt, für die er stand,

doch seinen Namen hat die Zeit verbannt.

 

Er bleibt der Lüge Feind, nicht Gottes Feind,

wenn Charitas er ruft und Charis meint.

 

Und guter Zweck wird bessern Zweck entschuldigen.

 

Von einem, der nur opfert, um zu huldigen.


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