V. Von zwei Städten


Nichts da, ich bin kein Raunzer; mein Haß gegen diese Stadt ist nicht verirrte Liebe, sondern ich habe eine völlig neue Art gefunden, sie unerträglich zu finden.

 

Es gibt ein Zeitgefühl, das sich nicht betrügen läßt. Man kann auf Robinsons Insel gemütlicher leben als in Berlin; aber nur, solange es Berlin nicht gibt. 1910 wirds auf Robinsons Insel ungemütlich. Automobiltaxameter, Warmwasserleitung und ein Automat für eingeschriebene Briefe beginnen zu fehlen, auch wenn man bis dahin keine Ahnung hatte, daß sie erfunden sind. Es ist der Zeit eigentümlich, daß sie die Bedürfnisse schafft, die irgendwo in der Welt schon befriedigt sind. Um das Jahr 1830 wars ja schöner, und darum sind wir Feinschmecker dabei geblieben. Aber indem wir uns bei der Schönheit beruhigen, macht uns das Vakuum von achtzig Jahren unruhig.

 

In einem Trödlerladen kann ich nicht wohnen. Lieber bin ich beim Parvenü zu Gast, der imstande ist, die ganze alte Kultur zu kaufen.

 

Der Österreicher hat wohl deshalb das Gefühl, daß ihm nichts geschehen kann, weil ihn das Bewußtsein, auf dem Aussterbeetat geboren zu sein, vor Überraschungen behütet.

 

Ich muß den Ästheten eine niederschmetternde Mitteilung machen: Alt-Wien war einmal neu.

 

Wien hat eine schöne Umgebung, in die Beethoven öfter geflüchtet ist.

 

Die Großstadt soll der Individualität eine Umgebung sein. Aber wehe, wenn sie selbst Individualität hat und eine Umgebung braucht.

 

Das Reich ist im Stil seiner Häuser gebaut: unbewohnbar, aber schön. Man hat für Loggien gesorgt, aber man kann mit Stolz sagen, daß man die Aborte vergessen hat. Wir haben es fein: bei uns stinkts in der Loggia.

 

Berolin putzt alle Flecke.

 

Das österreichische Leben hat eine Entschädigung: Die schöne Leich.

 

Mir träumte neulich, die Völker Europas wahrten ihre heiligsten Güter gegen die schwarzgelbe Gefahr.

 

Die Politik betrügt uns mit deutsch-österreichischen Sympathiewerten. Aber außer Trinksprüchen und Libretti gibt es nichts, was ein geistiges Einverständnis zwischen den Völkern bewiese. Diplomaten und Theateragenten sind um die Annäherung bemüht. Die draußen wissen denn auch von einem geheimnisvollen Reich, wo Itzig und Janosch den Ton angeben, und lieben uns für den Zuschuß von Husarenblut und Zigeunerliebe, den der Berliner Arbeitstag empfängt. Ein zwischen der Ringstraße und den Linden fluktuierendes Theater Judentum bezeugt und vertritt unser Geistesleben vor Deutschland. Was sagt die Politik dazu, daß aus Österreich kein Buch hinauskommt, wenn es nicht in Musik gesetzt ist? Die Wiener Provenienz ist so odios, daß man sie nur den Erzeugnissen des Schwachsinns und der Lumperei verzeiht. An diesen erkennt man wenigstens den Ursprung und gibt die Echtheit zu. Aber welch übermenschliche Anstrengung kostet es, einem Kolporteur österreichische Literatur als Geschenk aufzudrängen! Was sagt die Politik dazu, daß die Fackel', die längst danach ringt, in Österreich nicht mehr notorisch zu sein, nach zehn Jahren erst das zu werden beginnt, was sie ist: eine deutsche Tatsache?

 

Berlin und Wien: Im Wesenlosen schaffe ich, woran mich das Unwesen hindert.

 

Die Blutprobe mag ergeben, daß der Südländer wertvoller ist. Aber er hält mich auf, und ist doch nicht wertvoll genug, als daß es sich lohnte. Der Berliner, aufgehalten, würde sich als wertlos herausstellen. Aber seine Qualität ist, sich nicht zum Stehen bringen zu lassen, und seine Eile fördert mich. Ich gelange dorthin, wo Schwung und Farbe aus dem nüchternen Leben bricht, und wo das Ideal wächst, an dem zu schaffen die Kultur der mittelmäßigen Betrüger uns verhindert, nicht ohne darin vom deutschen Idealismus bestärkt zu sein.

 

In der Kunst bedeutet das Niveau nichts, die Persönlichkeit alles. Im äußeren Leben ist es umgekehrt. Der Berliner möchte die Kunst mit Niveau, der Wiener den Verkehr mit Persönlichkeit durchhalten.

 

Ich habe schon gesagt, daß das Berliner Volk die Austern selbst ißt, die das Wiener Volk essen zusehen will, und daß dies der Grund ist, warum man dort ungestört Austern essen kann und das Aufsehen sich infolgedessen mehr den geistigen Vorzügen zuwendet. Ich wollte damit nicht sagen, daß Volk nicht Volk sei und daß es nicht überhaupt den Hang habe, Austern essen zu sehen. Aber da die Nordsee für Ablenkung gesorgt hat, sind Verkehrsstörungen in Berlin aus solchen Ursachen glatt unmöglich. Ich glaube, daß es der ganze Unterschied ist und daß diese Erkenntnis die Herren der Mühe entheben müßte, sich weitere kulturästhetische Gedanken zu machen.

 

Gegen das Buch gegen Berlin: Ein Kulturmensch wird lieber in einer Stadt leben, in der keine Individualitäten sind, als in einer Stadt, in der jeder Trottel eine Individualität ist.

 

In Wien stellen sich die Nullen vor den Einser.

 

Kempinski. Zu einem Werke werde ich nie gelangen. Ich möchte meine Lebensanschauung zu einem philosophischen System ausbauen und es »Kempinski« nennen. Wenn dieses Werk erscheint, müßten sämtliche Berliner Kulturästheten und Wiener Gastwirte, Herr Scheffler und der grade Michl, Selbstmord begehen aus Reue über ein verpfuschtes Leben. Ich würde in diesem Buch von Trinkgeldern, die eingeteilt werden, und Speisen, die ausgehen, ausgehen und zu dem Nachweise kommen, daß die systematische Zerreibung des Nervenlebens an den äußeren Winzigkeiten, die individuelle Drapierung der Notwendigkeiten mit Hindernissen zur kulturellen Ohnmacht führt. Ich würde das älteste und von aller Humorlosigkeit mißbrauchte Material des Sperrsechserls nicht scheuen, um die geistige Linie nach Königgrätz zu ziehen. Ich würde zeigen, daß ein ungeistiges Volk das äußere Leben, Gehen, Fahren, Essen, mit Gefühl und Temperament durchtränkt und mit all dem, was es an der Kunst erspart. Ich würde: die Qualen des Wiener Tags nicht aus dem Gefühlswinkel brummiger Zärtlichkeit betrachten, wie es dem Herrn Bahr gelingt, und noch einigen Linzerischen Buam, die sich jetzt in den Feuilletons breit machen und mir meine Probleme platt treten; nicht als Beschwerden behandeln, denen abzuhelfen ist und nach deren Beseitigung wir definitiv ins Paradeisgartel der Kultur gelangen, sondern als Symptome eines unheilbaren Volkscharakters. Schildern, wie mir in diesem Kreuz- und Kreuzerland das Leben verrinnt in der bangen Pause, da ich entdecke, daß der Zahlkellner schon befriedigt ist, aber geholt werden muß, um zu wechseln, weil noch drei andere zu versorgen sind. Nachmessen, um wieviel hier ein Mensch, der denkt, täglich herunter gebracht werden muß, damit die Instrumente sich individuell, malerisch, jodlerisch, drahrerisch, schieberisch ausleben können und die Passanten ein Vergnügen haben. Darstellen, wie der Wiener aufs Trockene käme, wenn das Leben glatt ginge, wie das Hindernis selbst seine Lebensnotwendigkeit ist, wie er die Ratlosigkeit braucht, um vom Kellner aus ihr befreit zu werden, sechs Kellner, um eine Ansprache zu haben; wie er darauf angewiesen ist, beim Verdauen die Romantik zu suchen, die er sich in anderen Lebensverhältnissen versagen muß, zwischen Tafelspitz und Grieszweckerl alle Erlebnisse, Abenteuer, Überraschungen, Enttäuschungen durchzumachen und noch im Ansagen bei der Rechnung die Pietät für das Papperl zu genießen. Zeigen, wie diese Phantasten der Notdurft nicht nur die Konterfeis ihrer maßgebenden Gastwirte in ihren Zeitungen nicht entbehren können, sondern wie sie zu Voyeuren werden vor der Einladung: »Täglich das weltberühmte Backhühneressen. Hochachtungsvoll Vincenz Deierl.« Nachweisen, wie die kulturelle und ästhetische Überanstrengung der verfilzten Rassen zur Schaffung der häßlichsten Gesichter geführt hat, deren man auf dem Erdenrund habhaft werden kann, und wie das Getorkel eines Straßenbahnwagens fast ein Symbol dieser durcheinandergeschüttelten Nationen ist und bezeichnend für die Lage der Deutschen in Österreich bei romanisch-slawisch-meseritscher Überfüllung. Ich würde dem lokalen Größenwahn der das Leben nicht in Inneres und Äußeres, sondern — für Hunger und Liebe — in Vorderes und Hinteres einteilt, verraten, daß die Echtheiten, die er gepachtet hat, samt und sonders, inklusive Kipfel, in Berlin längst überholt sind. Daß das Berliner Prinzip heute selbst die Echtheit umfaßt, wiewohl sein kultureller Sinn in der traumhaften Unechtheit, in der fieberflüchtigen Markierung äußerer Lebenswerte beruht, in der Stellung eines Rahmens, der Raum läßt für schöpferische Geistigkeit. Daß die Demokratisierung der Dinge und nicht der Kunst, die Mechanisierung des äußeren Lebens der Weg ist zu einer inneren Kultur. Daß in den Zeiten der geistigen Not das Berliner Leben eine Pontonbrücke ist. Daß der Künstler in Wien höchstens aus dem Überdruß schöpft und Wien nicht länger erträgt, als das Erlebnis des Ärgers produktiv bleibt. Daß er dann aus dem Unwesen in die Wesenlosigkeit sich rettet. Daß der Tonfall des Berliner Tages die Selbstverständlichkeit ist, die alles Neue amalgamiert, während wir hier täglich das Alte ungewohnt finden, die Tradition beglotzen, auf die Vergangenheit hoffen und als Trockenwohner baufälliger Häuser uns fortfretten. Ich würde die Zauberformel Berlins finden: Das, worüber man hinwegkommen muß, ist nicht das Ziel. Lebensmittel sind nicht Lebenszweck. Wenn das Pflaster gut und billig ist, ist die Siegesallee nicht gefährlich. Otto der Faule, aus einem Automobil gesehen, ist ein Kunstwerk neben einer Parlamentsgöttin aus Stearin, an der man in einem Hupferl vorbei muß. Essen, um zu leben, nicht leben, um zu essen. Essen müssen, um gute Nerven haben zu können, aber nicht gute Nerven haben müssen, um essen zu können Es kann dort nicht geschehen, daß der Wirt sein eigener Stammgast ist. Nicht in der Kultur und nicht im Lokal. Und Kempinski, ein Wohltäter der Menschheit, der Menschen, die noch etwas anderes zu tun haben, dazu verholfen hat, auf gefahrlose Art zur Verrichtung ihrer Notdurft zu gelangen, ist gestorben, ohne daß man ihm beweisen konnte, daß er gelebt hat. Wäre die Speise dort wirklich so schlecht, wie unser Rindfleischwahn sich einbildet, sie wäre besser, weil sie ohne Pathos und mit Schonung des Nervenlebens geboten wird, während wir, Romantiker der Notwendigkeit, immer unbefriedigt bleiben, weil die Kalbsbrust mit dem Anspruch auf unser Herz gereicht wird und durch keine Vollkommenheit für solche Belästigung entschädigen könnte. Ich würde beschreiben, wie der Wiener mit dem angeborenen Grauen vor der »Abfütterungsanstalt« zu Kempinski kommt, an der Aussicht, einen Platz zu finden, verzweifelt, und so schnell gegessen hat, daß ihm die Frage an das Schicksal: »Was können Sie mir empfehlen?« für immer in der Kehle stecken bleibt. Tisch 109, Kellner 57, das macht: Gast 6213. Aber dieser kann in dem Choral der Maschinen seinem eigenen Gedanken nachleben, während der einsame Gast im Wiener Vorstadtbeisel sein eigenes Wort nicht hört. Ich würde die Idyllen der Leipziger Straße schildern und die Gefahren der Himmelpfortgasse. Und es risse mich hin, dieser antiquierten Schönheitssucht, die sich in krummen Gassen weidet, die Poesie der graden Linie vorzuziehen und diesem Leben, das auf Krücken zu seinen Wundern kriecht, das Leben der mysteriösen Selbstverständlichkeit.

 

Das Wiener Leben ist nach dem schlechten Witzblatt gezeichnet. Das Merkmal beider: die Unbeweglichkeit der Figuren.

 

Was Berlin von Wien auf den ersten Blick unterscheidet, ist die Beobachtung, daß man dort eine täuschende Wirkung mit dem wertlosesten Material erzielt, während hier zum Kitsch nur echtes verwendet wird.

 

Wahrlich, ich sage euch, eher wird sich Berlin an die Tradition gewöhnen als Wien an die Maschine.

 

Das ungemütliche Leben wird gemütlich, wenn es in einen neuen Betrieb gespannt wird; denn die technische Entwicklung dient der Vereinfachung des Lebens und also der Gemütlichkeit. Nur dort, wo es schon gemütlich war, muß das Leben durch die Maschine ungemütlich werden. Darum ist es sinnlos, in einer Stadt Telephonverbindungen zu suchen, in der eh die Dienstmänner da sind, oder ein Automobil zu besteigen, das erst gschmiert werden muß oder dessen Chauffeur jaust oder gar bstöllt ist. Töricht aber ist es, der Gemütlichkeit einen Vorwurf zu machen. Die Maschine hat den Pallawatsch verschuldet.

 

Ich kenne ein Land, wo die Automaten Sonntagsruhe haben und unter der Woche nicht funktionieren.

 

Die Vision vom Wiener Leben. Könnte ich hier doch Visionen haben! Aber es ist kein Platz dafür unter den Hirngespinsten, die hier leben. Ist nicht der Irrsinn der Welt hier eingesperrt? Wenn man ankommt, trägt eine Individualität den Koffer in einen abgesonderten Raum, wo grüne Persönlichkeiten ihn ohne Wunsch und Neugier stumm betrachten. Was es bedeutet, erklärt der Träger mit dem Wort »Verzehrungssteuer«, das wie Verzierungssteuer klingt. Er könnte in diesem Dialekt auch »Tattwamasi« sagen. Denn die Erkenntnis von der Zwecklosigkeit alles äußeren Lebens steht am Eingang. Dann hört man ein Gegröhle. Es entsteht, weil ein Philosoph ein Roß lenken soll, die ihm begegnenden Philosophen nicht ausweichen wollen, und setzt sich fort in einen Disput darüber, daß du nicht selbstlos genug bist und einem Manne, der Familenvater ist und dich ohnedies nicht überhalten will, die zu einem beschaulichen Leben notwendigen Mittel verkürzest. Ich kenne das. Ich bin ein Instrument in den Händen der höher Organisierten Als Passagier bin ich für die Kutscher da. Haben sie mich zu einer Fahrt gemietet und ist es mir gelungen, mit der Klinke den Wagenschlag zu öffnen und wieder zu schließen, so öffnet eine fremde Persönlichkeit mit nackten Füßen ihn noch einmal, läßt Wind und Regen ein und verlangt dafür und weil es ihr ohne meine Hilfe gelingt, den Wagenschlag zu öffnen und wieder zu schließen, Belohnung. Als Esser bin ich für die Gastwirte da, die auch leben wollen. Als Bestohlener für die Polizei. Als Bürger für den Staat. Als Raucher ein Zündstein für den Raucher. Als Privatmann diene ich dem Betrachter. Die einzige Entschädigung, die ich habe, ist, daß auch ich die grauen Haare an der Schläfe des Herrn Pollak zählen kann. Ich fühle mich unter einem Theaterpublikum, das im Zwischenakt in lauter Bekannte zerfällt, die Familienneuigkeiten austauschen. Ich höre die Frage: »Was, heuer nicht nach St. Moritz?«, die Versicherung: »Der verdient auch schon hübsch«, die Feststellung: »Bunzl hat sich getauft« und den Ausruf: »Auf Kramer soll ich sagen!« Ich fliehe in die Isolierzelle, um zu telephonieren. Hier bin ich einsam und empfange die Geräusche der ganzen Stadt. Ein Ozean des Wahnsinns musiziert in der Telephonmuschel. »Reservieren Sie 26 doppelbreit — du, hörst du, grüß mir die Steffi — 9982 — 9182? — 9982 — Also 9983 — So verbinden Sie mich doch endlich mit Stelle III von 437 — Aber Sie sind ja doch mit Stelle II von 525 verbunden ...« Die Stadt liegt am Fuße jedes ihrer Bewohner. Jeder scheint das Weichbild in seiner besonderen Art zu umgeben, rebenbewachsen, sonnig, eine lohnende Partie. Ensembles, Komparserie, Massen gibt es nicht. Umzüge bestehen aus Hofopernsängern, die sich bereit erklärt haben, zugunsten des Pensionsfonds im Chor mitzuwirken. Am ersten Mai unterscheide ich eine dicke Frau von einer dünnen, einen dünnen Mann von einem dicken. Sie leben alle, als ob sie vom Schönpflug verzeichnet wären. Wer geht, steht. Die Pferde hängen in der Luft. Oder sie kreuzen fidel die Beine wie die Kutscher. Die Ringstraße ist von einem gut gezwirbelten Schnurrbart ausgefüllt. Man kann nicht vorbei, ohne anzustoßen. Das Leben vergeht, ehe er sich entfernt hat. Der Mann ist höher als das Haus im Hintergrund. Er verdeckt den Himmel. Das Leben rings ist tot. Ich ging durch die verlängerte Kärntnerstraße. Eine Rauchwolke stieg in die Nacht. Allmählich zeigten sich die Konturen. Ein Einspänner stand da und tat es mitten auf der Straße. Er fragte, ob ich fahren wolle. Ich erschoß mich.


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