WEBERs Blutprobe

WEBERs Blutprobe (HERMANN WEBER geb. 1865) im Stuhl und Magensaft (in letzt, erst nach Neutralisierung der Salzsäure mit Natronlauge) 10 ccm Magensaft oder erbsgroßes fein zerriebenes Stuhlpartikel mit ¼ Volumen Eisessig versetzt. Mischung in einem Reagenzglas mit ½ Volumen Äther. Öfter umdrehen. Ist Blut im Stuhl, so geht das Hämoglobin in essigsaures Hämatin über und färbt den Äther rotbraun. Setzt man ferner dem Ätherauszug nach (VAN DEEN) altes, verharztes Terpentin und ein paar Körnchen Guayakharz oder nach ROSSEL (s. d.) Aloin zu, so tritt im ersten Fall bei Anwesenheit von Blut Blauviolett-, im zweiten Rotfärbung auf. Auch frisch bereit. Guayaktkt. mit 3% Wasserstoff-Superoxyd ergibt Blaufärbung. Einfacher noch GREGERSEN-BOASprobe: Kotteilchen in ½ % Benzidinlösung.


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Seite zuletzt aktualisiert: 19.05.2010 
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