Verdauung

Verdauung die Umwandlung der eingeführten Nahrung in zur Aufnahme ins Blut geeignete Stoffe. Die Nahrung wird im Munde durch das Kauen zerkleinert, durch den Speichel schlüpfrig gemacht und ihre Stärkebestandteile durch das Ferment der Parotis teilweise gespalten. Im Magen geht zunächst diese Speichelwirkung weiter, bis dann die abgesonderte Salzsäure und das Ferment Pepsin die Eiweißkörper zu spalten beginnen; die Magenbewegungen fördern die Mischung mit den Verdauungsäften und die weitere Zerkleinerung. Im Zwölffingerdarm kommen Pankreassaft, Dünndarmsaft und die Galle als Spaltungsmittel für Eiweiß, Fette und Kohlehydrate hinzu; die erzielten Abbauergebnisse werden von der Darmwand aufgenommen; die unlöslichen und unbrauchbaren Stoffe werden in den Dickdarm weitergeschoben, durch Wasseraufsaugung eingedickt und schließlich durch Mastdarm und After entleert. Laien bezeichnen oft gerade die Ausscheidung des Unverdauten als Verdauung.


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Seite zuletzt aktualisiert: 24.05.2010 
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