Zweites Buch:

Die Meinungen und Glaubenslehren der Massen


 

1. Kapitel: Entfernte Triebkräfte der Glaubenslehren und Meinungen der Massen

Vorbereitende Ursachen der Massenüberzeugungen — Das Auftreten von Glaubenslehren in den Massen ist die Folge vorangehender Verarbeitung — Untersuchung der verschiedenen Ursachen dieser Glaubensüberzeugungen

§ 1. Die Rasse — Ihr außerordentlicher Einfluß — Sie zeigt die Wirkungen der Vorfahren

§ 2. Die Überlieferungen — Sie sind die Zusammenfassung der Rassenseele — Soziale Bedeutung der Überlieferungen — Wodurch sie schädlich werden, nachdem sie notwendig gewesen sind — Die Massen sind die zähesten Bewahrer der überlieferten Ideen

§ 3. Die Zeit — Sie bereitet allmählich die Einführung der Glaubenslehren vor, dann ihre Zerstörung — Dank ihrer erhebt sich die Ordnung aus dem Chaos

§ 4. Die politischen und sozialen Einrichtungen — Irrige Auffassung von ihrer Aufgabe — Ihr Einfluß ist äußerst gering — Sie sind Wirkungen, nicht Ursachen — Die Völker können sich nicht die Einrichtungen aussuchen, die ihnen am besten erscheinen — Sie sind Etiketten, die mit derselben Aufschrift die verschiedensten Dinge decken — Wie die Verfassungen entstehen können — Die Notwendigkeit gewisser theoretisch schlechter Einrichtungen, wie z. B. der Zentralisation, für gewisse Völker

§ 5. Unterricht und Erziehung — Irrigkeit der herrschenden Anschauungen über den Einfluß des Unterrichts auf die Massen — Statistische Nachweise — Entsittlichende Wirkung der klassischen Bildung — Die Wirkung, die der Unterricht ausüben könnte — Beispiele, die die verschiedenen Völker bieten

 

2. Kapitel: Unmittelbare Triebkräfte der Anschauungen der Massen

§ 1. Bilder, Worte und Redewendungen — Magische Macht der Worte und Redewendungen — Die Macht der Worte knüpft sich an Bilder, die durch sie hervorgerufen werden, und ist unabhängig von ihrem wahren Sinn — Diese Bilder wechseln mit jedem Zeitalter und mit jeder Rasse — Abnutzung der Worte — Beispiele für die außerordentliche Veränderlichkeit der Bedeutung einiger sehr gebräuchlicher Worte — Es ist politisch nützlich, alte Dinge mit neuen Namen zu taufen, wenn die Ausdrücke, mit denen man sie früher bezeichnete, auf die Massen einen ungünstigen Eindruck machen — Der Rasse gemäße verschiedenartige Bedeutung der Worte — Verschiedenartiger Sinn des Wortes "Demokratie" in Europa und Amerika

§ 2. Die Täuschungen — Ihre Wichtigkeit — Man findet sie in Anfängen jeder Kultur — Soziale Notwendigkeit der Täuschungen — Die Massen ziehen sie stets den Wahrheiten vor

§ 3. Die Erfahrung — Die Erfahrung allein kann notwendig gewordene Wahrheiten in der Massenseele befestigen und gefährlich gewordene Täuschungen zerstören — Die Erfahrung wirkt nur bei häufiger Wiederholung — Was die Erfahrungen kosten, die nötig sind, um die Massen zu überzeugen

§ 4. Die Vernunft — Nichtigkeit ihres Einflusses auf die Massen — Man wirkt auf sie nur durch Beeinflussung ihrer unbewußten Gefühle — Die Rolle der Logik in der Geschichte — Die verborgenen Ursachen der unwahrscheinlichen Ereignisse

 

3. Kapitel: Die Führer der Massen und ihre Überzeugungsmittel

§ 1. Die Führer der Massen — Ursprüngliches Bedürfnis aller Massen, einem Führer zu gehorchen — Psychologie der Führer — Sie allein können Vertrauen erwecken und die Massen organisieren — Notwendige Gewaltherrschaft der Führer — Einteilung der Führer — Die Macht des Willens

§ 2. Die Wirkungsmittel der Führer — Behauptung, Wiederholung, Übertragung — Die verschiedenen Aufgaben dieser Faktoren — Wie die Übertragung sich von den niederen zu den höheren Gesellschaftsschichten fortpflanzen kann — Eine volkstümliche Anschauung wird bald zur allgemeinen Anschauung

§ 3. Nimbus — Erklärung und Einteilung des Nimbus — Erworbener und persönlicher Nimbus — Beispiele — Verlust des Nimbus

 

4. Kapitel: Grenzen der Veränderlichkeit der Grundanschauungen und Meinungen der Massen

§ 1. Die unveränderlichen Grundanschauungen — Unveränderlichkeit gewisser Gesamtüberzeugungen — Sie sind die Führer einer Kultur — Schwierigkeit sie auszurotten — Inwiefern Unduldsamkeit bei den Völkern eine Tugend ist — Die philosophische Sinnwidrigkeit einer Gesamtüberzeugung schadet ihrer Ausbreitung nicht

§ 2. Die veränderlichen Meinungen der Massen — Äußerste Veränderlichkeit der Anschauungen, die nicht aus allgemeinen Glaubensüberzeugungen hervorgehen — Scheinbare Veränderungen der Ideen und Überzeugungen in weniger als einem Jahrhundert — Tatsächliche Grenzen dieser Wandlungen — Die Elemente, auf die sich die Veränderung erstreckt — Das Schwinden allgemeiner Glaubensüberzeugungen und die außerordentliche Verbreitung der Presse heutzutage machen die modernen Ansichten immer veränderlicher — Wie die Anschauungen der Massen über die meisten Angelegenheiten zur Gleichgültigkeit neigen — Unfähigkeit der Regierungen, wie ehedem die Anschauungen zu lenken — Die Zersplitterung der Anschauungen verhindert in der heutigen Zeit ihre Tyrannei


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