Pillen

Pillen lat. pilulae, Arzneizubereitungen von Kugelform, selten Ei- oder Walzenform, die vorzugsweise zum inneren Gebrauch dienen. Zu ihrer Herstellung werden die gepulverten Arzneistoffe, nötigenfalls mit geeigneten Bindemitteln gemischt, zu einer bildsamen, teigigen Masse angestoßen. Die Bindemittel sind in einer solchen Menge anzuwenden, daß die einzelne Pille ein Gewicht von 0,1 g hat. Aus dem Teige werden die Pillen durch eine Pillenmaschine geformt. Um das Zusammenkleben zu verhüten, werden sie dann mit Bärlappsporen u. a. bestreut; man kann sie auch lackieren oder mit Blattsilber, Hornstoff, Zucker usw. überziehen.


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Seite zuletzt aktualisiert: 19.05.2010 
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