Wie der Mond sich leuchtend dränget


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Wie der Mond sich leuchtend dränget

Durch den dunkeln Wolkenflor,

Also taucht aus dunkeln Zeiten

Mir ein lichtes Bild hervor.

 

Saßen all auf dem Verdecke,

Fuhren stolz hinab den Rhein,

Und die sommergrünen Ufer

Glühn im Abendsonnenschein.

 

Sinnend saß ich zu den Füßen

Einer Dame, schön und hold;

In ihr liebes, bleiches Antlitz

Spielt' das rote Sonnengold.

 

Lauten klangen, Buben sangen,

Wunderbare Fröhlichkeit!

Und der Himmel wurde blauer,

Und die Seele wurde weit.

 

Märchenhaft vorüberzogen

Berg' und Burgen, Wald und Au; -

Und das alles sah ich glänzen

In dem Aug' der schönen Frau.


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Seite zuletzt aktualisiert: 17.08.2005 
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