Zweierlei Verkennung


181.

Zweierlei Verkennung. — Das Unglück scharfsinniger und klarer Schriftsteller ist, dass man sie für flach nimmt und deshalb ihnen keine Mühe zuwendet: und das Glück der unklaren, dass der Leser sich an ihnen abmüht und die Freude über seinen Eifer ihnen zu Gute schreibt.

 


 © textlog.de 2004 • 19.10.2017 07:36:33 •
Seite zuletzt aktualisiert: 30.07.2005 
bibliothek
text
  Home  Impressum  Copyright