Seine Armut motivieren


17.

Seine Armut motivieren. — Wir können freilich durch kein Kunststück aus einer armen Tugend eine reiche, reichfließende machen, aber wohl können wir ihre Armut schön in die Notwendigkeit umdeuten, sodass ihr Anblick uns nicht mehr wehe tut, und wir ihrethalben dem Fatum keine vorwurfsvollen Gesichter machen. So tut der weise Gärtner, der das arme Wässerchen seines Gartens einer Quellnymphe in den Arm legt und also die Armut motiviert: — und wer hätte nicht gleich ihm die Nymphen nötig!


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