Der Wohltätige


334.

Der Wohltätige. — Der Wohltätige befriedigt ein Bedürfnis seines Gemüts, wenn er wohltut. Je stärker dieses Bedürfnis ist, um so weniger denkt er sich in den Anderen hinein, der ihm dient, sein Bedürfnis zu stillen, er wird unzart und beleidigt unter Umständen. (Dies sagt man der jüdischen Wohltätigkeit und Barmherzigkeit nach: welche bekanntlich etwas hitziger ist, als die anderer Völker.)


 © textlog.de 2004 • 19.10.2017 13:10:36 •
Seite zuletzt aktualisiert: 27.06.2005 
bibliothek
text
  Home  Impressum  Copyright