Nachträgliche Vernünftigkeit


1.

Nachträgliche Vernünftigkeit. — Alle Dinge, die lange leben, werden allmählich so mit Vernunft durchtränkt, dass ihre Abkunft aus der Unvernunft dadurch unwahrscheinlich wird. Klingt nicht fast jede genaue Geschichte einer Entstehung für das Gefühl paradox und frevelhaft? Widerspricht der gute Historiker im Grunde nicht fortwährend?

 



Quelle: www.textlog.de

 © textlog.de 2004 •
Seite zuletzt aktualisiert: 16.07.2005