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DIE HEIMKEHR 1. Fassung

HERBSTLICHE HEIMKEHR 1. Fassung (a)

 

Die Kühle dunkler Jahre, Schmerz und Hoffnung

Bewahrt dies braune Gebälk

Darüber flammend Georginen hangen.

Als sänke ein goldner Helm von blutender Stirne

Stille endet der Tag,

Schaut Kindheit sanft aus schwärzlichen Augen an.

Leise verstrahlen im Abend die roten Buchen,

Liebe, Hoffnung, daß von blauen Lidern

Tau tropft unaufhaltsam.

Einsame Heimkehr! Die dunklen Rufe der Fischer

Tönen immer am dämmernden Fluß;

Liebe, Nacht, der Schwermut kristallene Minuten

Hinüberschimmernd, Sterne, schon stilleres Anschaun


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Seite zuletzt aktualisiert: 11.07.2005 
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