Untergang


1. Fassung

 

Am Abend, wenn wir durch goldene Sommer nach Hause gehn

Sind die Schatten froher Heiliger mit uns.

Sanfter grünen die Reben rings, vergilbt das Korn

O mein Bruder, welche Ruh ist in der Welt.

Umschlungen tauchen wir in blaue Wasser,

Die dunkle Grotte männlicher Schwermut

Auf dürren Pfaden kreuzen die Wege Verwester sich,

Wir aber ruhn Beseligte im Sonnenuntergang.

Friede , wo die Farben des Herbstes leuchten

Zu Häupten rauscht der Nußbaum unsre alten Vergangenheiten


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Seite zuletzt aktualisiert: 11.07.2005 
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