Elis


1. Fassung

 

Vollkommen ist die Stille dieses goldenen Tags.

Unter alten Eichen

Erscheinst du, Elis, ein Ruhender mit runden Augen.

 

Ihre Bläue spiegelt den Schlummer der Liebenden.

An deinem Mund

Verstummten ihre rosigen Seufzer.

 

Am Abend zog der Fischer die leeren Netze ein.

Ein guter Hirt

Führt seine Herde am Waldsaum hin.

O wie gerecht sind, Elis, alle deine Tage.

 

Ein heiterer Sinn

Wohnt in der Winzer dunklem Gesang,

Der blauen Stille des Ölbaums.

Bereitet fanden im Haus die Hungernden Brot und Wein.


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Seite zuletzt aktualisiert: 11.07.2005 
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