Träumerei


1. Fassung

 

Sanftes Leben wächst im Stillen

Schritt und Herz durchs Grüne eilt

Liebendes an Hecken weilt,

Die sich schwer mit Düften füllen.

 

Buche sinnt; die feuchten Glocken

Sind verstummt, der Bursche singt

Feuer Dunkeles umschlingt

O Geduld und stumm Frohlocken.

 

Frohen Mut gib noch zum Ende

Schön beseelte, stille Nacht,

Goldnen Wein, den dargebracht

Einer Schwester blaue Hände.


 © textlog.de 2004 • 17.10.2017 08:12:30 •
Seite zuletzt aktualisiert: 11.07.2005 
bibliothek
text
  Home  Impressum  Copyright