So leise läuten


So leise läuten

Am Abend die blauen Schatten

An der weißen Mauer.

Stille neigt sich das herbstliche Jahr.

 

Stunde unendlicher Schwermut,

Als erlitt' ich den Tod um dich.

Es weht von Gestirnen

Ein schneeiger Wind durch dein Haar.

 

Dunkle Lieder

Singt dein purpurner Mund in mir,

Die schweigsame Hütte unserer Kindheit,

Vergessene Sagen;

 

Als wohnt' ich ein sanftes Wild

In der kristallnen Woge

Des kühlen Quells

Und es blühten die Veilchen rings



Quelle: www.textlog.de

 © textlog.de 2004 •
Seite zuletzt aktualisiert: 11.07.2005