Dreifaltigkeit


Der Vater ewig in Ruhe bleibt,

Er hat der Welt sich einverleibt.

 

Der Sohn hat Großes unternommen,

Die Welt zu erlösen, ist er gekommen

Hat gut gelehrt und viel ertragen,

Wunder noch heut in unsern Tagen.

 

Nun aber kommt der heil'ge Geist,

Er wirkt am Pfingsten allermeist.

Woher er kommt, wohin er weht,

Das hat noch Niemand ausgespäht.

Sie geben ihm nur eine kurze Frist,

Da er doch Erst- und Letzter ist.

 

Deßwegen wir treulich, unverstohlen,

Das alte Credo wiederholen:

Anbetend sind wir All' bereit

Die ewige Dreifaltigkeit.


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Seite zuletzt aktualisiert: 27.06.2005 
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