Das ist Italien, das ich verließ...


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Das ist Italien, das ich verließ. Noch stäuben die Wege,

    Noch ist der Fremde geprellt, stell' er sich, wie er auch will.

Deutsche Redlichkeit suchst du in allen Winkeln vergebens;

    Leben und Weben ist hier, aber nicht Ordnung und Zucht;

Jeder sorgt nur für sich, mißtrauet dem andern, ist eitel,

    Und die Meister des Staats sorgen nur wieder für sich.

Schön ist das Land; doch ach! Faustinen find ich nicht wieder.

    Das ist Italien nicht mehr, das ich mit Schmerzen verließ.


 © textlog.de 2004 • 17.09.2014 01:27:01 •
Seite zuletzt aktualisiert: 25.06.2005 
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