Dreistigkeit


Worauf kommt es überall an.

Daß der Mensch gesundet?

Jeder höret gern den Schall an,

Der zum Ton sich rundet.

 

Alles weg, was deinen Lauf stört!

Nur kein düster Streben!

Eh er singt und eh er aufhört,

Muß der Dichter leben.

 

Und so mag des Lebens Erzklang

Durch die Seele dröhnen!

Fühlt der Dichter sich das Herz bang,

Wird sich selbst versöhnen.


 © textlog.de 2004 • 24.10.2017 02:32:29 •
Seite zuletzt aktualisiert: 22.06.2005 
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